Sind Frauen wirklich intelligenter als Männer?

Die Frage, ob Frauen oder Männer intelligenter seien beschäftigt die Menschen und die Wisssenschaft seit es Intelligenztests gibt. Noch vor 100 Jahren waren diese Tests hauptsächlich auf sozioökonomischen Grundzügen aufgebaut. Aber dies hat sich im Laufe der Zeit verändert. Die Herkunft, Geschlecht oder sonstige Faktoren sollten bei einer allgemeingültigen Aussage ausgeblendet werden können.

Bisher galt die Lehrmeinung dass der IQ, der sogenannte Intelligenzquotient von Frauen schlechter sei, als der von Männern. Aber nach Untersuchungen des Wissenschaftlers Flynn aus Neuseeland, Jahren der IQ von Frauen stärker gestiegen ist.

Dies kann auf Grund von Bildung und gestiegenen Entwicklungschancen der Frauen zurückgeführt werden. Die Schlussfolgerung hieraus ist, dass der IQ demnach doch nicht rein genetisch gebunden sein muss. Dies bestärkt die Schulmeinung, dass Kinder und Jugendliche durch Bildung geformt werden können. Der IQ kann verbessert werden, durch äußere Einflusse.
Vermutet wird der sogenannte Flynn-Effekt auf die gestiegene Komplexität der Moderne, welche eine höhere Anforderung des menschlichen Gehirns zu abstrakten Denkens erfordert. Ernährung kann hierzu ebenfalls einen Betrag leisten.

James Flynn möchte diese Erkenntnisse in einem Buch veröffentlichen.

Ernährungswissenschaftler widersprechen sich häufig

Vor wenigen Tagen erst widmete sich die Süddeutsche Zeitung dem Durcheinander in den Ernährungsempfehlungen der Wissenschaftler. Was ist gesund, und wie versorge ich meinen Körper richtig? Natürlich weiß das niemand wirklich. Orientieren kann man sich nur an Beobachtungen von Essgewohnheiten. Beispielsweise ist die Mittelmeerkost deshalb in die positiven Schlagzeilen gerückt, weil die Südeuropäer angeblich gesünder sind und älter werden als wir Mitteleuropäer. Oder man betrachtet die Ernährung in Japan, wo es häufig Menschen gibt, die über 100 Jahre alt sind. Auch Mittelasien hat hier beachtliche Alterswerte aufzuweisen. Vielfach sucht man im Rotwein das Wundermittel, oder in rohem Fisch. Bewegung sei gut, aber auch das Gletscherwasser des Himalaja. Olivenöl wäre sowieso der Renner und überhaupt solle man weniger Fleisch essen. Und so geht das fröhlich fort …

Ernährungsempfehlungen sind das Ergebnis statistischer Untersuchungen

Vom medizinischen Standpunkt her wird es dann schon schwieriger, denn noch längst sind nicht alle Stoffwechselprobleme überhaupt bekannt, und schon gar nicht geklärt. Man müßte erst einmal wissen, wie der menschliche Körper wirklich funktioniert, um optimal essen zu können. Und sicher müssen dabei individuelle Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Bis heute stammt das Wissen über eine gesunde Ernährung oft aus Statistiken. Aber jede Statistik besteht nur aus einer Summe von Abweichungen, und so lässt sich nur die Fehlerhäufigkeit damit gleichmäßiger verteilen. Immer wieder müssen deshalb Ernährungsexperten ihre Vorschläge überdenken und den aktuellen wissenschaftlichen Daten anpassen. Befunde werden mit Hilfe von Fragebögen ermittelt und die Wissenschaftler müssen sich auf die Aussagen der Studienteilnehmer verlassen können.

Wissenschaftler müssen sich auf Aussagen der Studienteilnehmer verlassen

Wenn man allein die Diskussion über Kohlehydrate betrachtet – die einen sagen, dass man weniger davon essen soll. Sie würden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Man würde leichter abnehmen und fördere damit seinen Stoffwechsel. Aktuell jedoch berichtet das British Medical Journal, wenn die Kohlehydrate eingeschränkt würden, würde man sein Risiko, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, steigern. Beide Behauptungen gründen sich auf statistischen Untersuchungen und langjährigen Beobachtungen. Aus der einen Studie zogen die Wissenschaftler den Schluss, dass Frauen häufiger Herz-Kreislauf-Krankheiten bekommen, wenn sie ihren Kohlehydratkonsum reduzieren. Und in der anderen Studie ergaben sich günstigere Stoffwechselwerte, geringere Fettwerte und überhaupt eine bessere Zuckerverwertung während der Kohlehydratreduktion.

Wenn Kinder am Tisch Extrawünsche haben

Die meisten Eltern haben von ihrem Kind vor der Mahlzeit schon einmal gehört: „Das esse ich nicht“. Und dabei dreht es sich meistens um Lebensmittel, die man nicht einfach so weglassen sollte, weil sie gesund und für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Besonders häufig mögen Kinder bestimmte Gemüsesorten nicht. Wie kann man den Kleinen das Essen also schmackhaft machen?

Keine Extrawurst für Junior

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Die Eltern bestimmen, wann und was gegessen wird. Mit selteneren Ausnahmen sollten keine Extragerichte für die Kinder gekocht werden.

Probieren geht über Studieren

Bei einem abwechslungsreichen Speiseplan haben Kinder die Möglichkeit, viele unterschiedliche Gemüsesorten, Kartoffeln oder Fleisch zu probieren. Dass hierbei mal die eine oder andere Gemüse- oder Fleischsorte dabei ist, die ihnen nicht schmeckt, ist völlig normal. Keiner muss etwas essen, was er partout nicht will, verwöhnte Mäkeleien wie „Ich esse gar kein Gemüse“ sollten aber nicht toleriert werden.

Speisen hübsch anrichten

Kinder mögen mundgerechte Stücke und alles, was bunt oder interessant aussieht. Fast alle Mahlzeiten lassen sich fantasievoll auf dem Teller anrichten. Auch Schummeln ist erlaubt: In pürierter Form oder z.B. als Bestandteil der beliebten Tomatensauce schmecken plötzlich auch unbeliebte Möhren oder Zucchini.