Sind Naschereien schlecht für die Zähne?

Fast jedermann kennt gut gemeinte Ratschläge wie diesen noch aus der Kindheit: „Iss` nicht so viel Schokolade, sonst bekommst Du Karies“. Ist Zucker wirklich schlecht für die Zähne oder stimmt das alles gar nicht?

Zahngesundheit vs. Zucker

Fast alle Kinder und Erwachsene naschen gern. Wenn man in Maßen köstliche Naschereien wie Bonbons und Schokolade genießt, ist gegen Süßigkeiten auch nichts einzuwenden. Dabei entspricht die Behauptung, der in den Naschereien enthaltene Zucker würde die Zähne zerfressen, grundsätzlich nicht der Wahrheit. Der Zucker greift die Zähne nicht direkt an, wird jedoch von den im Mundraum befindlichen Bakterien aufgenommen, die wiederum Säure bilden, die als Zahnplaque tatsächlich die Zähne schädigen kann. Die Bakterien im Mund stürzen sich mit Vorliebe auf Kohlenhydrate und entwickeln säurehaltige Stoffwechselprodukte, die Karies verursachen können. Bis zu 20 Minuten nach der Mahlzeit oder nach dem Naschen sind die Zähne dann einer erhöhten Säurebildung durch die natürlichen Mundbakterien ausgesetzt.

Was kann man dagegen tun?

Ganz einfach: Regelmäßig die Zähne putzen! Damit wird Zahnproblemen wie Karies zuverlässig vorgebeugt. Optimal für die Zahngesundheit ist folgende Vorgehensweise: Zähneputzen nach dem Naschen. Auf diese Weise werden Beläge sofort entfernt, die im Mund von den Bakterien verzehrt werden, den ph-Wert sinken lassen und den Zahnschmelz schädigen könnten.

Stevia: Der neue Süßmacher

Sie sind noch Nischenprodukte, aber schon vielerorts erhältlich: Mit Stevia gesüßte Lebensmittel. Erst im Dezember 2011 wurde Stevia in der EU zugelassen und wird jetzt als Zucker-Alternative für Produkte wie Bonbons, Lakritze, Joghurt und Getränke verwendet. Ist Stevia der Süßstoff der Zukunft?

Herkunft und Süßwirkung

Stevia ist ein Stoffgemisch, das aus der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia Rebaudiana („Süßkraut“) gewonnen wird. Dieses sogenannte Stevosid wird aus den Blättern der Pflanze gewonnen und wird in der EU als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 960 geführt. Steviosid ist ein Süßstoff mit einer bis zu 450-fachen Süßkraft im Vergleich mit herkömmlichem Zucker. Die Blätter der Pflanze haben hingegen eine 30-fache Süßwirkung.

Die Stevia-Pflanze wird in südamerikanischen Ländern wie Brasilien schon seit den 1920er Jahren kultiviert. Genutzt wird Stevia aber schon weitaus länger: Seit 500 Jahren ist die Pflanze für ihre Süßwirkung bei den Einwohnern Südamerikas bekannt. Dort verwendet man Stevia traditionell zum Süßen von Tees und auch als Heilpflanze. In den 1970er Jahren wurde Stevia als Süßstoff auch in China und Japan bekannt.

Schmeckt Stevia wie Zucker?

Die Meinungen über den Geschmack von Stevia gehen weit auseinander. Viele Tester sind begeistert, andere bescheinigen Stevia einen leicht bitteren Geschmack, der an Lakritze erinnert. Stevia punktet im Vergleich mit Zucker mit einem Kaloriengehalt von nahezu Null und wird daher als kalorienfreier Zuckerersatz verwendet. Wer Stevia testen will, findet immer mehr Produkte im Handel und kann das Kraut auch selbst anbauen – Stevia wächst auch in einem kleinen Töpfchen auf dem Balkon.

Wie wird man Fett am Bauch los?

Der Bauch ist für viele Frauen und Männer die Problemzone Nummer Eins. Kaum jemand fühlt sich wirklich mit Bäuchlein wohl und die meisten wären ihr überflüssiges Bauchfett gern los – aber wie?

So entsteht Bauchfett

Fett am Bauch gilt als besonders ungesund. Bei Bauchfett handelt es sich um sogenanntes Viszeralfett, das die Organe umgibt und bei einer entsprechenden Menge von Einlagerungen eine Vergrößerung des Bauchvolumens bewirkt. Dieses Viszeralfett unterscheidet sich vom Unterhautfettgewebe, den typischen Fetteinlagerungen, die sich direkt unter der Haut befinden. Bei Übergewicht kann sowohl zu viel Viszeralfett als auch zu viel Unterhautfettgewebe vorhanden sein. Beides lässt sich jedoch mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung in den Griff bekommen. Faktoren wie eine falsche Ernährungsweise und Bewegungsmangel sind es auch, die strake Fetteinlagerungen am Bauch erst entstehen lassen.

Kriegt man ein Bäuchlein mit Sport weg?

Aus einem Waschbärbauch wird auch allein mit Bauchmuskeltraining leider kein Sixpack. Man kann die Bauchmuskulatur zwar mit gezielten Übungen trainieren, aber das darüber liegende Fett sorgt dafür, dass der Bauch trotz regelmäßigem Training nicht so definiert aussieht wie gewünscht. Zusätzliches Ausdauertraining kurbelt die Fettverbrennung jedoch an. Am Bauch bedient sich der Körper besonders gern seiner Energiereserven, was bedeutet: Man nimmt mit einer bewussten Ernährung und Sport am Bauch tendenziell schneller ab als zum Beispiel in der Hüftregion. Bei Bauchfett handelt es sich um ein stoffwechselaktives Gewebe.