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Johannisbeere ist wertvoll für die Gesundheit

Im Juni beginnt die Saison der Roten Johannisbeere. Sie ist als Vitamin-C-Spender ein wahres Prachtexemplar. Johannisbeeren enthalten sogar mehr Vitamin C als Zitronen. Dazu liefern sie eine Reihe von Mineralien – Eisen, Kalium und Magnesium. Seltsamerweise sind sie als Saisonobst weniger beliebt als die Kirschen oder die Erdbeeren beispielsweise. Vielleicht, weil die Johannisbeere so säuerlich vom Geschmack her ist, dass man sie nicht ohne weiteres essen kann. Dabei punkten die hellen Johannisbeeren gegenüber den roten, weil sie etwas milder sind. Jedoch eignen sie sich hervorragend für Obstsalate oder Quarkspeisen. Sowohl im Haushalt als auch in der Industrie wird die Johannisbeere auch zu Fruchtsaft, Likör, Wein, Konfitüre oder Rote Grütze weiterverarbeitet.

Im Mittelalter kultiviert

Die Johannisbeeren verdanken ihren Namen dem Johannistag – der 25. Juni. Etwa an diesem Tag beginnt die Erntezeit für die leckeren weißen, roten und
schwarzen Früchte in den Gärten. Die Rote Johannisbeere stammt von einer wilden Art ab, die in Europa und Nordasien zu Hause ist. Im 15. Jahrhundert wurde sie erstmalig kultiviert. Die Weiße Johannisbeere ist eine Albinoart aus der Roten Johannisbeere. Geerntet werden kann die Johannisbeere zwischen Ende Juni und Ende August.

Frische Früchtchen roh verzehrt

100 Gramm der roten Früchte enthalten 170 Milligramm oder sogar etwas mehr Vitamin C. Das ist die zweifache tägliche Mindestmenge, die wir zu uns nehmen sollten. Dabei wirkt das Vitamin C zusammen mit den gesunden Phenolsäuren und Flavanoiden der Früchte beispielsweise gegen arterielle Ablagerungen. Ballaststoffe enthalten die kleinen roten Beeren ebenfalls in großer Zahl. Diese fördern die Verdauung und beugen einem hohen Cholesterinspiegel vor. Um all diese Inhaltsstoffe auch in vollem Maße genießen zu können, sollte die Johannisbeere möglichst roh verzehrt werden. Falls die Beeren für einige Tage aufbewahrt werden sollen, können sie, noch an der Rispe hängend, im Kühlschrank gelagert werden. Schnell sind die Früchtchen dann vor dem Essen mit einer Gabel „abgebeert“ und können zubereitet werden. Gibt es doch noch überzählige frische Beeren ohne Rispe, lässt sich daraus eine leichte Bowle oder ein Obstsmoothie zubereiten, vielleicht gemeinsam mit anderem Obst, um sie nch ein wenig aufzubewahren oder auf andere Weise frisch zu verzehren.

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