Glutenfreie Lebensmittel und Zöliakie

Glutenfreie Lebensmittel und Diäten werden immer häufiger thematisiert. Was versteht man aber unter Gluten und der Erkrankung Zöliakie?

Zöliakie = Glutenunverträglichkeit

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Darunter versteht man eine chronische, lebenslange Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Bei Personen mit Zöliakie lösen Lebensmittel, die Gluten enthalten, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Erkrankten tritt Zöliakie zusammen mit einer Diabetes Erkrankung des Typs 1 auf. Zu den Symptomen der Glutenunverträglichkeit zählen unter Anderem Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen.

Informationen über Gluten

Gluten ist der lateinische Begriff für Leim. Unter Gluten versteht man Weizenkleber, der als Eiweiß-Gemisch in den Samen von zahlreichen Getreidesorten vorkommt. Wenn Mehl und Wasser beim Backen vermischt werden, bewirkt Gluten die Entstehung der elastischen Teigmasse. Gluten bildet Klebereiweiß, wenn dem Mehl Wasser zugeführt wird. Gluten im Mehl ist wichtig für die Bildung des Teiggerüstes beim Backen – nur aus Mehl mit Gluten entsteht der typische Brotlaib. Der Trockenklebergehalt von Weizenmehl liegt bei etwa 13 Prozent im trockenen Zustand.

Ernährung bei Zöliakie

Glutenunverträglichkeit kann nur mit einer glutenfreien Diät bzw. Ernährungsweise behandelt werden. Heute bieten verschiedene Bäckereien und Hersteller glutenfreies Brot an. Die Glutenunverträglichkeit betrifft neben Weizen auch die Getreidearten Gerste, Roggen und Hafer. Beim Backen mit glutenfreiem Mehl wird der Weizenkleber als Bindemittel durch Zuführung von Johannisbrotkern- oder Guarkernmehl oder Pektin ersetzt.

Gesunde Lebensmittel für angeregtes Liebesleben

Es gibt bestimmte Lebensmittel die aphrodiotisch auf den menschlichen Organismus wirken. Diese natürlichen Aphrodisiaka sind in diversen Pflanzen enthalten. Dies sind insbesondere Gewürze, wie Safran, Ingwer (Gingseng) oder Yohimbin.

Diese erwähnten Stoffe wirken physiologisch erregend. Man muss hierbei unterscheiden dass es Stoffe gibt, wie Schokolade, die rein psychologisch anregend wirken.
Zwar ist allgemein bekannt, dass Schokolade die Lust steigern soll. Dies ist jedoch nur indirekt der Fall über die Ausschüttung von Glückshormonen.

Theoretisch könnten exotische Wundermittel zur Erzielung der aphrodisierenden Wirkung genommen werden, diese sind meist nur wirksam wenn fest an deren Wirkung geglabut wird. In Brasilien wächst eine Pflanze die allein das sexuelle Verlangen steigert. Diese Pflanze ist eher unbekannt: Muira Puama. Ein ähnliches Verhalten ist von der Maca-Wurzel (Senfwurzel, Herkunft: Anden) bekannt.

Weitere Lebensmittel die als Aphordisiaka wirken sind Muskat, Nelken, Amber und Knoblauch.