Kann man mit Salat wirklich abnehmen?

Wie kaum ein anderes Lebensmittel steht Salat für die kalorienarme Ernährung. So kommt ein Eisbergsalat gerade mal auf 15 Kalorien pro 100 Gramm. Ein Richtwert, der auch für andere grüne Salate gilt. Trotzdem purzeln die Kilos nicht automatisch, wenn Salat auf dem Speiseplan steht.

Auf die Dressings und Beilagen achten

Da der grüne Salat selbst ja kaum Kalorien hat, muss sich der Nährwert woanders verstecken. Als besonders kalorienhaltig gelten Dressings, die häufig zum Anrichten von Salaten verwendet werden und teilweise mit Kalorienzahlen von 400 und mehr überraschen. Besonders kalorienreich sind Dressings mit viel Öl. Auch andere Salatbeilagen wie Croutons und Käsewürfel sind in Sachen Kaloriengehalt nicht zu unterschätzen. Wer abnehmen will, sollte also in erster Linie ein Auge auf den Kaloriengehalt der Dressings und Beilagen des Salates werfen.

Wie kann man Salat kalorienarm zubereiten?

Zugegeben: Ohne Dressing lockt ein Salat kulinarisch niemanden hinter dem Ofen vor. Empfehlenswert sind kalorienarme Diät-Dressings und selbstgemachte Dressings auf Basis eines mageren Joghurts oder Buttermilch. Für eine kalorienbewusste Ernährung eignen sich Salat-Beilagen mit hohem Eiweißanteil wie Tofu, Geflügelstreifen oder gebratenem Fisch.

Scharfe Lebensmittel: Wie gesund ist scharf?

Von Ajvar bis zu Thai-Curry liegt scharfes Essen im Trend. Immer mehr Genießer entdecken fernöstliche Köstlichkeiten mit scharfem Aroma als willkommene Abwechslung zur typisch deutschen Küche, in der man überwiegend sparsam mit scharfen Gewürzen umgeht. Ist scharfes Essen aber tatsächlich gesund? Nicht wenige Genießer können Scharfes immerhin nicht gut vertragen.

Schärfe in Lebensmitteln

Zu den pikantesten Früchtchen mit scharfem Aroma zählen Chilis. Der in Chilis enthaltene Stoff Capsaicin reizt nicht die Geschmacksnerven der Zunge, sondern löst ein Hitzeempfinden aus. Chilis gehören zu den Paprikas und enthalten unterschiedliche Mengen an Capsaicin. Der Inhaltsstoff gilt als antibakteriell und pilzhemmend. Wenn man eine mit scharfen Chilis gewürzte Speise wie Thai-Curry zu sich nimmt, fängt man leicht an zu schwitzen. Neben Chilis enthalten auch Lebensmittel wie Ingwer und Meerrettich scharfe Inhaltsstoffe wie Gingerol und Senföle.


Die gesundheitliche Wirkung von scharfen Speisen

Scharfes Essen fördert die Verdauung, wirkt antibakteriell und regt die Speichelproduktion an. Durch den Verzehr von Capsaicin, dem scharfen Inhaltsstoff von Chilis, entsteht eine Wärmewirkung, die wiederum zur Ausschüttung von Glückshormonen führen kann. Es wird außerdem vermutet, dass scharfes Essen beim Abnehmen behilflich sein kann. Schon weil man von Scharfem geringere Mengen zu sich nimmt und langsamer isst, wird die kontrollierte Nahrungsaufnahme unterstützt. Vorsicht ist nur für Personen mit Magenproblemen angeraten: Wer unter Sodbrennen leidet, sollte scharfe Speisen meiden.