Der Klassiker für die Schule: Das Pausenbrot

Zugegeben: Viele Kinder fühlen sich eher von Süßigkeiten angesprochen als vom klassischen Pausenbrot. In Sachen gesunder Ernährung geht der Punkt aber eindeutig ans Pausenbrot. Dabei hilft das Pausenbrot sogar beim Lernen.

Pausenbrot vs. Blutzuckerspiegel

Der Start in den Tag sollte für die Kleinen und Großen optimal mit einem Frühstück beginnen. Zusammen mit dem Frühstück sollte das Pausenbrot etwa ein Drittel des Energie- und Kalorienbedarfs von Kindern decken. Klassische Pausenbrote sind gesund und überbrücken den Appetit bis zum Mittag – und sorgen nach dem Verzehr für einen hohen Blutzuckerspiegel, der wiederum die Leistungsfähigkeit des Gehirns anregt. Nun könnten pfiffige Kids das Argument anführen, dass Süßigkeiten den Blutzuckerspiegel ja ebenso ansteigen lassen wie die unbeliebte Schnitte, liegen damit aber nicht ganz richtig. Nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Weißbrot fällt der Blutzuckerspiegel ebenso schnell wie er gestiegen ist. Und schon hat man wieder Hunger oder gar Konzentrationsschwierigkeiten.

Für Pausenbrote eignen sich Vollkornbrote am besten. Sie machen lange satt, lassen den Blutzuckerspiegel aufgrund ihres niedrigeren glykämischen Indexes langsam steigen und halten ihn dafür länger konstant. Verantwortlich für den konstanten Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Vollkornbroten sind die darin enthaltenen Ballaststoffe.

Fazit: Pausenbrote sind der gesunde und preisgünstige (!) Klassiker für die Schule und Internate. Dass Kinder Vollkornbrot nicht so gern mögen, ist in vielen Fällen nur eine Frage der Gewohnheit – umso wichtiger ist eine durchdachte Ernährungsweise von Anfang an.

Regionale Spezialitäten: Quarkkäulchen aus Sachsen

Quarkkäulchen sind eine sächsische Süßspeise, die über die Landesgrenzen hinaus weniger bekannt ist. Die in der Pfanne gebackenen Klöße aus Quarkteig lassen sich einfach zubereiten und schmecken am nächsten Tag aufgewärmt fast noch besser.

Zutaten für Quarkkäulchen (3 – 4 Portionen)

500 gr Kartoffeln
250 gr Magerquark
1 Ei
50 gr Mehl
50 gr Zucker
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
Salz, Muskat, wahlweise Rosinen

Zubereitung

Kartoffeln mit Schale kochen, abpellen und durch ein Sieb drücken. Die Kartoffelmasse mit dem Quark, Ei, Mehl, Zitronensaft, Zitronenschale, Zucker verkneten und mit Salz und Muskat abschmecken. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Dabei sollte der Teig die Form einer Kuchenrolle haben. Leinöl oder ein anderes Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen, von der Rolle mit dem Messer 2 cm dicke Scheiben abteilen und diese goldbraun von beiden Seiten ausbacken.

Quarkkäulchen werden traditionell mit Zucker bestreut oder mit Apfelmus serviert.