Verlängert Fasten das Leben?

Verlängert Fasten das Leben? Studien sagen „Ja“

Es gibt Regionen, in denen die Menschen wesentlich länger leben, als der Durchschnitt der Weltbevölkerung. Wissenschaftler untersuchten das Phänomen und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis über die Ursachen. In diesen Regionen nehmen die Menschen weniger Kalorien auf, als sie eigentlich benötigen. Viele Untersuchungen deuten auf die Vorteile der unterkalorischen Ernährung hin.

Viele Studien bestätigen den Verdacht

Bereits 1934 erkannten Forscher der Cornell University den Umstand. Sie gaben Ratten weniger zu fressen, wodurch sich ihre Lebenserwartung erhöhte. 30 Prozent weniger Kalorien brachten eine um 50 Prozent höhere Lebenserwartung, wie die Studien bestätigten. Ähnliche Ergebnisse konnten auch bei weiteren Studien verschiedener Institute erzielt werden. Die Ergebnisse sind dabei scheinbar unabhängig von der Tierart. Der Mechanismus funktionierte sowohl bei Affen wie auch bei Fruchtfliegen, Mäusen und Hunden. Nicht nur das Leben scheint sich durch den Verzicht auf Kalorien zu verlängern. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auch die Blutwerte stark verbessern, wird auf Nahrung verzichtet. Zudem scheinen die typischen Alterserscheinungen weit seltener aufzutreten, als bei Menschen, die eine normale Kalorienzahl einnehmen. Werden weniger Kalorien konsumiert, wirkt sich dies auch positiv auf das biologische Alter aus. Einige Studien fanden heraus, dass bei Menschen die nur wenige Kalorien konsumieren, ein um bis zu 15 Jahre niedrigeres biologisches Alter vorhanden ist, als bei Normalkonsumenten.

Die gängige Erklärung für das Phänomen

Die derzeit gängige Meinung erklärt diesen Umstand dadurch, dass der Mensch biologisch gesehen nicht für den Überfluss konstruiert sei. Viele Mechanismen des Körpers sind auf Mangel ausgerichtet. Der Körper verringert seinen Stoffwechsel und passt ihn an. Der oxidative Stress wird durch den Nahrungsverzicht geringer und es müssen weit weniger freie Radikale bekämpft werden. Zudem entstehen weit weniger entzündliche Prozesse durch das Fehlen der Radikale. Zivilisationskrankheiten werden dadurch bereits im Ansatz gemildert. Zugleich werden die Mitochondrien weniger benutzt. Hierunter sind jene Teile der Zelle zu verstehen, die für die Energieerzeugung im Körper zuständig sind. Und auch die Zellteilung wird gehemmt. Gerade Tumore wachsen deshalb nur langsam oder werden bereits in der Entstehung verhindert.

Lebenslanges Fasten muss nicht sein

Wer lange leben will, der kann das Fasten als Möglichkeit sehen, das eigene Leben zu verlängern. Spätestens ab dem 60. Lebensjahr sollte allerdings wieder leicht zugenommen werden. Ab diesem Alter kann sogar ein leichtes Übergewicht hilfreich sein. Nur dann hat der Körper genügend Reserven, um auch eine lange Krankheit zu überstehen. Und schließlich hat das Dauerfasten auch einige negative Auswirkungen. So wird beispielsweise die Knochendichte verringert, wodurch die Gefahr der Osteoporose steigt.

Mit den Fingern essen: Was ist erlaubt?

Was in früheren Zeiten ganz normal war, ist heute weitgehend verpönt: Mit den Fingern zu essen. Eine kleine Renaissance erlebte das Essen mit den Fingern aber mit dem allseits beliebten Fingerfood und auch Fast Food lässt sich oft nur mit zwei Händen bewältigen. Welche Speisen darf man aber tatsächlich ohne Besteck essen?

Im Restaurant mit den Fingern essen

Im Restaurant kommt man um Essbesteck eigentlich kaum herum. Zu den wenigen Speisen, die auch ausdrücklich in klassischen Restaurants ohne Besteck gegessen werden, gehören Hummer, Krebse, Langusten, Miesmuscheln und Wachtelbeine. Der Grund hierfür ist simpel: Mit Besteck lassen sich diese Spezialitäten gar nicht in mundgerechte Stücke zerteilen.

Fingerfood und Fast Food

Bei Fingerfood handelt es sich um Häppchen wie Bruschetta oder Wraps, die meist auf Parties serviert werden. Hier darf man natürlich selbstredend ohne Besteck zugreifen.

Gar nicht so unpopulär ist das Essen mit den Fingern, wenn Fast Food auf den Tisch kommt. Zum Beispiel Burger, Döner und Pommes Frites werden meist ohne Essbesteck verspeist. Auch an der Bratwurst-Bude greift man maximal zum Plastik-Gäbelchen. Auf die Hand gibt es auch immer mehr Leckereien beim Bäcker wie Brownies und Muffins.

Auch wenn wir traditionell und in Restaurants sowieso zum Besteck greifen: Zumindest Fast Food hat das Duell mit dem Essbesteck bereits für sich entschieden. Trotz schlechtem Image und vielen Kalorien erfreut sich Fast Food auch bei uns wachsender Beliebtheit. Immerhin gibt es aber auch da für Salate noch formschöne Plastegabeln.

Lebensmitteltäuschung der Verbraucher

Lebensmittelklarheit sorgt für den richtigen Durchblick

Einige Lebensmittelskandale in der letzten Zeit haben beim Verbraucher einen großen Eindruck hinterlassen. Nicht, dass er wirklich positiv davon beeindruckt wäre, allgemein ist aber ein sensiblerer Umgang mit Fleisch oder Geflügel zu vermelden. Das sind die besonders am häufigsten von Lebensmittelskandalen betroffenen Nahrungsmittel, ebenso Eier.

Dazu kommen noch die Verbrauchertäuschungen, die ebenfalls immer häufiger vorkommen. Mogelpackungen und andere Tricks werden immer raffinierter ausgearbeitet, die oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind.

Analogkäse und Klebefleisch können den Appetit verderben

Das synthetisch hergestellte Ersatzprodukt für Käse wird besonders gerne auf einer Tiefkühlpizza, aber auch bei so mancher schnellen Pizza am Imbiss verwendet. Tütenweise kann er beim Großhändler gekauft werden, fertig geraspelt und deswegen besonders schnell in der Verwendung. Doch dabei ist es längst nicht geblieben, auch der Schinken auf der Pizza ist kein Schinken, sondern zusammengeklebtes Formfleisch. Eine wenig appetitliche Sache, die der Verbraucher da auf seinem Essen findet, meist ohne es zu wissen. Denn die Deklaration ist für lose verpackte oder angebotene Waren war auch anzugeben, aber nicht direkt am Produkt.

Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten müssen aufpassen

Bei einer Nahrungsmittelallergie kann eine solche Täuschung des Verbrauchers auch gefährlich werden. Viele Zusatzstoffe machen so manchen Verbraucher nicht nur krank, sondern rufen auch seinen Unmut hervor. Seitdem im letzten Jahr das Portal für Verbraucherbeschwerden eröffnet wurde, haben bereits einige Hersteller aufgrund des massiven Drucks der Öffentlichkeit reagiert und einige Produkte geändert. Rezepturänderungen, Packungsgrößen und Inhaltsstoffe sollen besser erkennbar und nachvollziehbar werden. So kann er Verbraucher sich auch schützen, wenn er wegen einer Unverträglichkeit genau wissen muss, was in dem Lebensmittel steckt, dass er verzehren möchte.