Posts Tagged ‘Gluten-unverträglichkeit’

Donnerstag, April 7, 2011 @ 12:04 PM
Kathrin Roth

Glutenfreie Lebensmittel und Diäten werden immer häufiger thematisiert. Was versteht man aber unter Gluten und der Erkrankung Zöliakie?

Zöliakie = Glutenunverträglichkeit

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Darunter versteht man eine chronische, lebenslange Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Bei Personen mit Zöliakie lösen Lebensmittel, die Gluten enthalten, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Erkrankten tritt Zöliakie zusammen mit einer Diabetes Erkrankung des Typs 1 auf. Zu den Symptomen der Glutenunverträglichkeit zählen unter Anderem Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen.

Informationen über Gluten

Gluten ist der lateinische Begriff für Leim. Unter Gluten versteht man Weizenkleber, der als Eiweiß-Gemisch in den Samen von za

hlreichen Getreidesorten vorkommt. Wenn Mehl und Wasser beim Backen vermischt werden, bewirkt Gluten die Entstehung der elastischen Teigmasse. Gluten bildet Klebereiweiß, wenn dem Mehl Wasser zugeführt wird. Gluten im Mehl ist wichtig für die Bildung des Teiggerüstes beim Backen – nur aus Mehl mit Gluten entsteht der typische Brotlaib. Der Trockenklebergehalt von Weizenmehl liegt bei etwa 13 Prozent im trockenen Zustand.

Ernährung bei Zöliakie

Glutenunverträglichkeit kann nur mit einer glutenfreien Diät bzw. Ernährungsweise behandelt werden. Heute bieten verschiedene Bäckereien und Hersteller glutenfreies Brot an. Die Glutenunverträglichkeit betrifft neben Weizen auch die Getreidearten Gerste, Roggen und Hafer. Beim Backen mit glutenfreiem Mehl wird der Weizenkleber als Bindemittel durch Zuführung von Johannisbrotkern- oder Guarkernmehl oder Pektin ersetzt.

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Mittwoch, März 16, 2011 @ 09:03 AM
Susanne Jung

Viele Menschen leiden an Übelkeit, Verdauungsproblemen, Blähungen ohne genau die Ursache zu kennen. Essen das nicht verdaut werden kann führt zu Unverträglichkeits-Reaktionen im Körper.
Neben Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) können auch andere Gründe die Ursache sein. Es sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden, der genaue Untersuchungen vornimmt.

Liegt die Diagnose Zöliakie vor, so kann das Gluten, auch Kleber-Eiweiß genannt, nicht verdaut werden. Gerade Getreideprodukte, wie Brot und Brötchen, aber auch Nudeln können Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste enthalten.
Wird Gluten nicht vertragen so müssen alle Lebensmi

ttel, die das Kleber-Eiweiß enthalten vermieden werden. Andernfalls entzünden sich die Darmzotten (Schleimhautfalten) im Dünndarm.
Sind erst die Darmzotten entzündet, so werden andere Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine nicht ausreichend ressorbiert. D.h. es kommt zu einer Unterversorgung.

Zöliakie, Gluten-Unverträglichkeit wird zu Autoimmunerkrankungen gerechnet, welche genetische Ursachen hat. Meist tritt die Erkrankung bereits im frühen Kindesalter auf, sobald ein Kind nicht mehr voll gestillt wird.

Mehr zum Thema Zöliakie, lesen Sie auf der Seite DZG, Deutsche Zöliakie Gesellschaft.

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