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Archive for Juli, 2011

Freitag, Juli 29, 2011 @ 01:07 PM
Kathrin Roth

Tapas sind die Appetithäppchen der spanischen Küche. Die köstlichen Häppchen werden in Spanien in zahlreichen Bars serviert. Auch bei uns kann man Tapas im Restaurant genießen – oder auch alternativ selbst in der eigenen Küche zubereiten. Original spanische Zutaten gibt es in vielen gut sortierten Supermärkten und in Spezialitätengeschäften.

Wissenswertes über Tapas

Um die Entstehung von Tapas ranken sich in Spanien zahlreiche Geschichten. Eine handelt vom König Alfons X., der aus Krankheitsgründen nur noch kleine Häppchen essen konnte und eine andere von Tapas als Zwischenmahlzeit für Feldarbeiter. Vielleicht hat man Weingläser früher auch einfach mit Broten bedeckt, um lästige Insekten fern zu halten. Für diese

Legende spricht zumindest der Name „Tapa“, der auf Spanisch so viel wie „Deckel“ bedeutet. Heute werden Tapas in ganz Spanien angeboten – in Tapas-Bars und Weinkellern.

Tapas traditionell genießen

Tapas werden in Spanien zu alkoholischen Getränken wie Bier, Sherry oder Wein serviert. Traditionell isst man Tapas übrigens im Stehen. Es gibt zahlreiche Tapas-Variationen, die vor allem regional geprägt sind. Tapas sind keine traditionelle Vorspeise, werden aber häufig als Vorspeise serviert.
Zu den bekanntesten Tapas zählen:

Fleischbällchen, marinierte Sardellen, Oliven, gebratene Garnelen, Paprikaschoten, Tortillas und belegte Brote.

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Donnerstag, Juli 28, 2011 @ 08:07 AM
Kathrin Roth

Sie genießen heute einen ähnlich guten Ruf wie Vitamine: Sekundäre Pflanzenstoffe sind besonders in der Naturheilkunde für ihre positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten – von Äpfeln bis zu Zwiebeln.

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind chemische Verbindungen, die in bestimmten Zelltypen von Pflanzen gebildet werden. Für die Pflanze selbst sind die sekundären Stoffe nicht lebenswichtig. Es gibt zahlreiche Pflanzenstoffe, die von der Wissenschaft in mehrere Gruppen eingeteilt werden.

In die Gruppe der Carotinoide fallen hauptsächlich gelbe bis rote pflanzliche Lebensmittel wie Aprikosen, Möhren und auch grüner Spinat. Einige Ca

rotinoide zeichnen sich durch eine antioxidative Wirkung aus.

Sekundäre Pflanzenstoffe wie Phytin in Getreide sollen den Blutzuckerspiegel anregen. Polyphenole, die in zahlreichen Gewürzen enthalten sind, fördern die Verdauung. Zu den Pflanzenstoffen zählen aber auch Giftstoffe wie Nikotin, das zur Gruppe der Alkaloide gehört.

Wie viel sekundäre Pflanzenstoffe sind gesund?

Phytamine, wie sekundäre Pflanzenstoffe in der Naturheilkunde genannt werden, sind ebenso wie Vitamine in zahlreichen gesunden Lebensmitteln wie Äpfeln oder auch Kakao enthalten. Man nimmt wichtige sekundäre Pflanzenstoffe im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung also automatisch zu sich. Von einer hochkonzentrierten Zufuhr von Phytaminen wird hingegen abgeraten.

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Freitag, Juli 22, 2011 @ 04:07 PM
Kathrin Roth

Seit wenigen Tagen ist das neue Internetportal Lebensmittelklarheit des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nun online abrufbar. Aufgrund hoher Zugriffsraten war das neue Portal jedoch zeitweise nicht erreichbar – erst nach Erhöhung der Server-Kapazitäten ist die Webseite jetzt besser zu erreichen.

Das neue Verbraucherportal Lebensmittelklarheit.de informiert über unzureichende Lebensmittelkennzeichnungen. Interessierte Verbraucher können aktiv mitmachen und Lebensmittel, von denen sie sich getäuscht fühlen, bei Lebensmittelklarheit melden. Die Redaktion veröffentlicht diese Meldung dann zusammen mit ihrer Einschätzung

und einer Stellungnahme des jeweiligen Lebensmittelherstellers.

Unter den aktuellen Produktmeldungen auf Lebensmittelklarheit ist unter Anderem eine marinierte Hähnchenbrust zu finden. Auf der Vorderseite der Verpackung wird mit 100 Prozent Fleischanteil geworben – tatsächlich beläuft sich der Fleischanteil aber nur auf 76 Prozent. Mit dabei ist auch eine Gemüsebrühe ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe – in der Zutatenliste versteckt sich jedoch der Geschmacksverstärker Hefeextrakt. Dieser hat sich auch in einer Tüte mit Salat-Dressing eingeschlichen.

Die Produktinformationen auf Lebensmittelklarheit werden regelmäßig aktualisiert. Jeder kann mitmachen und vermutliche Schummel-Produkte melden.

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Mittwoch, Juli 20, 2011 @ 02:07 PM
Kathrin Roth

Vom Body-Mass-Index, oder kurz BMI, hat wohl schon jeder einmal etwas gehört. Unter einem BMI versteht man den individuellen Körpermasseindex. Der BMI stellt das Körpergewicht in Zusammenhang mit der Körpergröße und wird heute anstelle des Normal- und Idealgewichts verwendet.

BMI kurz erklärt

Der Body-Mass-Index ermittelt einen Wert zwischen 16 und 40. Diese Zahl wird anhand der einfachen Formel Kilogramm geteilt durch Größe Quadrat ermittelt. Ein BMI zwischen 18,5 und 25 steht für eine Person mit Normalgewicht. Wenn der BMI nach unten abweicht, tendiert die Person zu Untergewicht. Abweichungen nach oben deuten hingegen auf ein leichten bis schweres Übergwicht hin. Adipositas, also eine Fettsucht, beginnt bereits be

i einem BMI ab 30.

Wissenswertes zum BMI

Der Body-Mass-Index wurde bereits 1870 entwickelt. Der durchschnittliche BMI liegt in Deutschland heute für Frauen bei 24,9 und damit noch knapp beim Normalgewicht und bei Männern mit 26,3 im leichten Übergewicht.

Aussagekraft des BMI

Heute wird der BMI meist zur Ermittlung des Normal, Unter- oder Übergewichts eingesetzt. Kritiker bemängeln jedoch, dass der BMI nicht den individuellen Fett- und Muskelanteil berücksichtigt. In der Praxis bedeutet dies: Ein trainierter Sportler mit viel Muskelmasse kann laut BMI genau so übergewichtig sein wie jemand, der eher ein erhöhtes Körperfett auf die Waage bringt. Die Aussagekraft des BMIs ist demnach stark begrenzt.

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Donnerstag, Juli 14, 2011 @ 02:07 PM
Kathrin Roth

Die meisten Menschen essen dreimal pro Tag – Frühstück, Mittag und Abendessen. Häufig werden jedoch bis zu fünf Mahlzeiten täglich empfohlen. Sollte man sich daran halten oder einfach so oft essen, wie man Hunger hat?

Drei oder fünf Mahlzeiten?

Bei Tipps, wie viele Mahlzeiten man pro Tag zu sich nehmen sollte, handelt es sich lediglich um Empfehlungen. Das bedeutet: Jemand, der drei- statt fünfmal täglich isst, ernährt sich nicht automatisch besser oder schlechter als eine Person, die sich ihre Mahlzeiten anders einteilt.

Die Empfehlung, besser mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag einzulegen, beruht dabei auf folgendem Prinzip: Zwischenmahlzeiten halten den Blutzuckerspiegel konstant.

Wer

sich also besser fühlt, wenn er mehrere kleinere Mahlzeiten zu sich nimmt, ist mit fünf Mahlzeiten, die Zwischenmahlzeiten enthalten, besser beraten. Anderen Menschen macht eine längere Pause zwischen den Hauptmahlzeiten hingegen gar nichts aus – sie können die Zwischenmahlzeiten also auch gern weglassen.

Entscheidend ist die Energie-Bilanz des ganzen Tages: Energiezufuhr und Energieverbrauch müssen sich ausgleichen, um das Gewicht zu halten.

Tipps

Eiweiß sättigt als Nahrungsmittelbestandteil besonders lange und schnell. Auch Gemüse sorgt für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Nach dem Genuss kohlenhydratreicher Speisen wie Nudeln hält der Sättigungseffekt hingegen weniger lange an.

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Freitag, Juli 8, 2011 @ 01:07 PM
Kathrin Roth

Wenn die Temperaturen steigen, muss man besonders sorgfältig mit Lebensmitteln umgehen. Dies betrifft vor allem leicht verderbliches Fleisch, Fisch, Geflügel, Milchprodukte und Eier. Bei hohen Temperaturen im Sommer verkürzt sich die Haltbarkeit leicht verderblicher Lebensmittel drastisch, wenn es nicht gekühlt wird.

Vom Supermarkt nach Hause

Viele Supermärkte bieten Isoliertaschen an, in denen  die eingekauften Lebensmittel auf dem Weg vom Einkauf nach Hause länger gekühlt werden. Kühl-Akkus verbessern die Kühl-Wirkung von Isoliertaschen zusätzlich. Eine Isoliertasche ist zwar kein Kühlschrank, für den Einkauf von Lebensmitteln im Sommer aber sehr empfehlenswert: Jedes zusätzliche Plus-Grad begünstigt nämlich das Keimwachstum. Im Sommer sollte man alle Lebensmittel vom Einkauf schnellstmöglich nach Hause fahren und in den Kühlschrank legen. Sensible Lebensmittel bei hohen Temperaturen nie im Auto liege

n lassen!

Gefährliche Keime im Sommer

Bauchschmerzen oder sogar Fieber? Das können die Folgen von Keimen in Lebensmitteln sein. Durch Lebensmittel, besonders in den Sommermonaten, verursachte Erkrankungen sind keine Seltenheit. Besonders sind dabei die Sommermonate betroffen: Bei Hitze vermehren sich Keime explosionsartig. Die gefährlichen Salmonellen beispielsweise haben bei gekühlten Lebensmitteln unter sechs Grad kaum eine Chance – tummeln sich aber sehr gern in leicht verderblichen Speisen wie Geflügel, das Zimmertemperatur hat. Eine zuverlässige, nicht unterbrochene Kühlkette ist gerade im Sommer das A und O.

Bei der Zubereitung

Gegen sommerliche Keime in Lebensmitteln sind auch hohe Temperaturen beim Braten oder Grillen wirksam: Bei mindestens 70 Grad (im Inneren!) wird Fleisch sorgenfrei durch erhitzt. Eier oder sensible Produkte wie Tatar im Sommer ebenfalls gut durch erhitzen.

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Donnerstag, Juli 7, 2011 @ 03:07 PM
Kathrin Roth

Auf einen Blick erkennen, was drin ist: Das EU-Parlament hat sich jetzt darauf verständigt, Lebensmittel ausführlicher zu kennzeichnen. In den vergangenen Jahren standen immer wieder einheitliche Kennzeichnungssysteme für Lebensmittel zur Diskussion. Eine gewisse Popularität erlangte vor allem die sogenannte Lebensmittel-Ampel, die jedoch nicht umgesetzt wurde. Nun hat man sich auf die Einführung einheitlicher Steckbriefe verständigt, die ab 2014 verbindlich eingeführt werden.

Welche Angaben enthält die neue Lebensmittelkennzeichnung?

Zu den wichtigsten Angaben auf den neuen Etiketten zählt der Nährstoffgehalt. Ab 2014 erfolgt die Angabe von Eiweißen, Fetten

und Kohlenhydraten europaweit einheitlich für jeweils 100 Gramm oder 100 Milliliter auf dem Etikett.

Die neue Kennzeichnung für Lebensmittel enthält weiterhin einen Hinweis für Allergiker. Hier werden bekannte Allergene ausgewiesen. Auch Restaurants müssen diese Kennzeichnung zukünftig anwenden.

Herkunftsangaben gelten ab 2014 für frisches Fleisch. Bislang gilt dies bereits für Rindfleisch. Weiterhin müssen Getränke und Lebensmittel, die Koffein enthalten, einen Warnhinweis tragen.

Verbrauchern, die sich über „falschen“ Käse oder Klebe-Schinken im Supermarkt ärgern, sollen diese Ersatzprodukte ab 2014 anhand europaweit einheitlicher Hinweise besser erkennen können.

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Freitag, Juli 1, 2011 @ 02:07 PM
Kathrin Roth

Fast Food gilt nicht gerade als Musterbeispiel für eine gesunde Ernährungsweise. Auch bei den hartnäckigsten Gesund-Essern wird jedoch beim Vorbeigehen an einer Bratwurst- oder Pizzabude die Lust auf Fritten & Co. geweckt. Sich gesund zu ernähren ist ja gut und schön – aber muss man sich deshalb alles verkneifen?

Fast Food/Junkfood

Bei Fast Food handelt es sich streng genommen nur um Essen aus schneller Zubereitung. Bei deftigen und fettigen Speisen handelt es sich tatsächlich um Junk Food. Der Name Junk Food steht im Amerikanischen für Speisen, die sehr fett-, salz- und zuckerhaltig sind und allgemein als Dickmacher gelten. Hierzu zählen beispielsweise diverse Fertiggerichte, Hamburger und Limonaden.

Gesund essen und dabei nicht auf Fast Food verzichten?

Dass Junk Food als ausschließliche und tägliche Nahrung nicht empfehlenswert ist, steht außer Frage. Auch Leute, die sich durchaus

bewusst ernähren, möchten jedoch nicht vollständig auf eine deftige Bratwurst, einen saftigen Burger oder eine lecker belegte Pizza verzichten. Nur Körner und Salat zu knabbern macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Viele Ernährungsweisheiten erweisen sich bei näherer Betrachtung zudem als Mythos: Grüner Salat enthält beispielsweise kaum Vitamine.

Tipp: Junk Food-Klassiker bewusst und selten genießen. Man kann Fast Food auch kalorienreduziert aus guten Zutaten selbst machen. Zum Beispiel:

-          Pommes oder Wedges aus frischen Kartoffeln schneiden, mit einem EL Öl und Gewürzen in einer Schüssel mischen und im Backofen garen

-          Burger mit Bio-Rinderhack zubereiten

-          Ketchup aus passierten Tomaten, Tomatenmark, etwas Essig und Gewürzen selbst mischen

-          Grillfleisch mit wenig Öl selbst marinieren, hochwertiges Fleisch wie argentinische Steaks verwenden

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