Gewürze dieser Welt: Lorbeerblätter

Getrocknete Lorbeerblätter gehören zur Grundausstattung jeder gut sortierten Gewürzsammlung. Die unscheinbaren Blätter haben eine starke Würzkraft und verleihen zahlreichen Gerichten von Fisch bis Fleisch ein fantastisches Aroma.

Herkunft von Lorbeerblättern

Lorbeer wird als Gewürzpflanze getrocknet im Handel angeboten. Bei diesen Blättern handelt es sich um Echten Lorbeer, der als immergrüner Strauch in Gebieten mit milderen Temperaturen vorkommt. Der Lorbeerbaum ist nur bedingt winterhart und kann bis zu zehn Meter hoch werden. Die Lorbeerfrüchte werden zu Salben verarbeitet und die getrockneten Blätter als Gewürzpflanzen verwendet. Die Lorbeerpflanze enthält einen hohen Anteil ätherischer Öle, die auch beim Trocknen erhalten bleiben.

Lorbeer als Gewürzpflanze

Lorbeer ist ein traditioneller Bestandteil des Bouget garnis, dem französischen Kräutersträußchen. Diese Kräutermischung wird zum Abschmecken von Boullions, für Eintöpfe und Schmorgerichte verwendet. Der aromatische Lorbeer eignet sich ideal zum Aromatisieren von Eintöpfen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichten. Auch eingelegte Heringe und Gurken werden mit Lorbeer geschmacklich verfeinert. Das Aroma getrockneter Lorbeerblätter entfaltet sich am besten, wenn man die Blätter vorm Kochen leicht einreißt, sie mit dem Gericht dünstet und vor dem Servieren entfernt. Mit frischem Lorbeer sollten Köche ganz sparsam umgehen, da er deutlich bitterer und würziger ist als getrocknete Lorbeerblätter.

Über den Autor

Kathrin Roth

Kathrin ist freie Journalistin und ausgebildete Diätassistentin. Als Ernährungsexpertin kennt sie sich mit allen Themen rund um Lebensmitteln und Ernährung aus. In ihrer Freizeit liebt gesunde Ernährung, Sport und Aktivurlaub.