Kaffee Genuss

Höchster Kaffeegenuss – 6 nützliche Tipps für die perfekte Zubereitung

Ob Wachmacher, Seelentröster oder Genussmittel: Kaffee zählt schon lange zu den beliebtesten Heißgetränken. Doch nicht jeder Kaffee schmeckt gleich gut – es kommt hier alles auf die einzelnen Zutaten und die richtige Zubereitung an. Das Kaffeekochen ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber trotzdem gibt es auf dem Weg zum höchsten Genusserlebnis einige Stolperfallen. Wie die perfekte Tasse Kaffee auf jeden Fall gelingt, verraten die folgenden 6 Tipps.

1.      Hochwertige Kaffeebohnen

Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Insgesamt gibt es über 800 verschiedene Aromen: von blumig über nussig bis hin zu schokoladig. Welche Bohnen es nun für den perfekten Kaffeegenuss braucht, ist jedem Kaffeetrinker selbst überlassen – schließlich sind Geschmäcker verschieden und persönliche Favoriten damit auch. Zu den wichtigsten Kaffeesorten zählen die folgenden beiden:

  • Arabica: Diese Kaffeebohnen zeichnen sich durch ein mildes und harmonisches Aroma, gepaart mit einer fruchtig-süßen Geschmacksnote, aus. Arabica macht etwa 70 % der weltweiten Bohnenernte aus.
  • Robusta: Robusta-Kaffee schmeckt wesentlich kräftiger und lässt sich durch einen leicht erdigen Geschmack charakterisieren. Im Gegensatz zu Arabica gilt Robusta als wesentlich widerstandsfähiger und z. B. weniger anfällig gegenüber Parasiten. Trotzdem fällt die Ernte mit nur etwa 30 % Robusta-Kaffeebohnen gering aus.

Ob man sich nun für Arabica oder Robusta entscheidet, ist jedoch zweitrangig. In erster Linie geht es um die Qualität der Kaffeebohnen, auf die man beim Kauf unbedingt achten sollte. Hochwertige Bohnen haben eine einheitliche Größe und wenig Defekte. Außerdem lässt eine detaillierte Beschreibung auf der Bohnenverpackung (z. B. Angaben über Herkunftsland, Anbauweise und Aufbereitung) auf eine hohe Qualität schließen.

2.      Passender Kaffeebereiter

Für die Kaffeezubereitung muss es nicht immer ein Vollautomat sein. Zu den wohl beliebtesten und einfachsten Kaffeebereitern gehört die French Press. Hier wird zunächst grob gemahlener Kaffee in das Glas der Stempelpresskanne gegeben und mit heißem Wasser aufgegossen. Im Anschluss setzt man den Deckel der French Press auf und drückt den Stempel langsam herunter. So wird das Kaffeepulver in das Wasser gedrückt und kann sich vollständig verteilen.

Danach muss der Kaffee nur mehr gut ziehen, bevor man ihn in vollen Zügen genießen kann. Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für die French Press lässt sich köstlicher Kaffeegenuss in die Tasse zaubern. Ob am Frühstückstisch oder zu einem Stück Nachmittagskuchen: Wer sich über ein kräftiges Kaffeearoma freut, ist mit einer French Press bestens bedient.

3.      Gute Wasserqualität

Kaffee besteht zwar zu 99 % aus Wasser, aber trotzdem wird oft unterschätzt, wie wichtig die Wasserqualität bei der Kaffeezubereitung ist. Für besten Kaffeegeschmack sollte kein allzu hartes Wasser verwendet werden. Die hohe Karbonhärte lässt nicht nur den Kaffeebereiter verkalken, sondern ist meistens auch für eine schlechte Geschmacksnote verantwortlich.

Deshalb ist auch eine hervorragende Wasserqualität ausschlaggebend für höchsten Kaffeegenuss. Um ein zu kalkhaltiges Wasser zu vermeiden, kann man es z. B. filtern. Alternativ lässt sich das Leitungswasser auch mit stillem Wasser aus der Flasche ersetzen – so geht man einmal mehr auf Nummer sicher.

4.      Geeignete Wassertemperatur

Umgangssprachlich ist zwar von „Kaffee kochen“ die Rede, aber für eine perfekte Tasse Kaffee sollte man auf keinen Fall kochendes Wasser verwenden. Dieses ist für die Kaffeezubereitung viel zu heiß. Beim Aufgießen mit hochtemperiertem Wasser werden nämlich die feinen Kaffeearomen nach und nach zerstört. Das Ergebnis ist ein eher bitter schmeckender Muntermacher.

Die ideale Wassertemperatur sollte beim Kaffeekochen immer zwischen 94 °C und 96 °C liegen, damit sich die Kaffeearomen schonend und vollständig entfalten können. Um die richtige Temperatur festzustellen, braucht es kein Thermometer. Sobald das erwärmte Wasser nicht mehr sprudelt, kann es zum Aufgießen verwendet werden.

5.      Perfekter Milchschaum

Wem schwarzer Kaffee zu stark ist, kann sich auch für einen klassischen Latte Macchiato oder cremigen Cappuccino entscheiden. Was dabei aber auf keinen Fall fehlen darf: ein perfekter Milchschaum! Besonders empfehlenswert ist hier Vollmilch mit einem hohen Fettanteil – so entsteht ein cremig-lockerer Milchschaum. Wer sich hingegen einen festeren und kompakteren Schaum wünscht, sollte auf Haltbarmilch setzen.

Außerdem muss beim Aufschäumen darauf geachtet werden, dass die Milch kalt ist – am besten kommt sie direkt aus dem Kühlschrank. Schließlich darf ihre Höchsttemperatur beim Schäumen nicht überschritten werden. Ansonsten kann das enthaltene Eiweiß gerinnen und der Milchschaum erhält nicht die ideale Konsistenz.

6.      Kreative Milch-Kunst

Eine Tasse Kaffee mit Milchschaum schmeckt aber nicht nur köstlich, sondern bereitet noch mehr Freude, wenn sie optisch ins Auge sticht. Mit Latte Art können schöne Muster und Verzierungen – wahre Kunstwerke – auf die Kaffeeoberfläche gezaubert werden. Ob Blumen, Tiere oder Herzen: Bei dieser eindrucksvollen Milch-Kunst sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Für erfolgreiche Verzierungen auf der Schaumhaube braucht es nur den perfekten Milchschaum und eine Aufschäumkanne mit spitzem Ausguss. Die Milch wird dabei so eingegossen, dass sie das gewünschte Bild malt. Wenn es nicht beim ersten Versuch klappt, ist das kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen – hinter Latte Art steckt schließlich viel Übung!

Fazit

Ob für einen guten Start in den Tag, ein kleines Vormittagspäuschen oder eine erholsame Nachmittagsplauderei: Eine schöne Tasse Kaffee darf nicht fehlen! Das Koffeingetränk ist ein echter Genuss – vorausgesetzt der Geschmack stimmt. Mit diesen 6 nützlichen Tipps lässt sich eine ausgezeichnete Tasse Kaffee in vollen Zügen genießen.

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