Craft-Food als Alternative zu industriellen Produkten

Betrachtet man als Kunde die vielfältige Produktpalette im Supermarkt, fällt dabei schnell auf, dass ein Großteil der Angebote in Plastik verpackt ist oder sein Dasein in anderen umweltschädlichen Behältnissen fristet. Das ist für den Verbraucher ein Zeichen dafür, dass das entsprechende Lebensmittel aus einer industriellen Fertigung stammt. Schaut man sich anschließend die Verpackung genauer an, wird man das Logo einer großen Firma finden, die für die Produktion verantwortlich ist. Nach kurzer Recherche zuhause stellt man zusätzlich fest, dass die meisten Produzenten ihre Arbeit unter dem Dach eines Großkonzerns verrichten. Die Waren sind daher stets das Ergebnis einer Massenfertigung, deren Ziel es ist, so günstig wie möglich zu produzieren. Doch diese Erzeugnisse sind nicht das einzige Problem, auf das man in Supermärkten stößt. Ein genauer Blick in der Obst- und Gemüseabteilung offenbart oftmals, dass die Artikel aus den verschiedensten Teilen der Welt importiert wurden und daher sehr lange Wege zurücklegen mussten.

Lebensmittelproduktion ist das sogenannte Craft-Food

Die Gegenbewegung zu dieser Art der Lebensmittelproduktion ist das sogenannte Craft-Food. Der Begriff Craft-Food steht für handgemachte Lebensmittel, die in Eigenregie von kleinen Manufakturen oder oftmals sogar einzelnen Personen hergestellt werden. Dahinter steht keine maschinelle Produktion, die Herstellung erfolgt größtenteils noch in echter Handarbeit. Das Augenmerk liegt dabei einerseits auf der Individualität der Waren, andererseits auf der Verwendung lokaler Erzeugnisse, deren Herkunft bekannt ist und die keine langen Wege zurücklegen mussten. Ziel dieser Bewegung ist es, hochwertige Lebensmittel anzubieten, die aus sorgfältig ausgewählten Zutaten bestehen, welche überwiegend lokal erzeugt werden. Weiterhin können sich die Hersteller von Craft-Food kreativ ausleben, indem sie mit Zutaten und Geschmäckern experimentieren, die den Produkten eine eigene Handschrift verleihen. Das spiegelt sich im Preis dieser Waren wider. Craft-Food ist im Vergleich zu Angeboten aus dem Supermarkt zwar teurer, dafür ist aber dessen Herkunft nachvollziehbar. Mit dem Genuss kann man daher sicher sein, lokale Manufakturen zu unterstützen.

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