Mineralstoffe

Natriumglutamat besser als sein Ruf?

Natriumglutamat zählt zu den am Häufigsten verwendeten Geschmacksverstärkern. Das Natriumsalz der Glutaminsäure verstärkt den Geschmack von Speisen und rundet das Aroma ab. In der EU wird Mononatriumglutamat – oder MNG – als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E621 ausgewiesen. Alle Produkte mit dieser Nummer auf der Zutaten-Liste enthalten Natriumglutamat.

Natriumglutamat und Chinarestaurant-Syndrom

Als „Chinarestaurant-Syndrom“ wird die (angebliche) Unverträglichkeit des Geschmacksverstärkers Natriumglutamat bezeichnet. Natriumglutamat ist in der asiatischen Küche als geschmacksverstärkender Zusatzstoff weit verbreitet und stand in der Vergangenheit immer wieder in dem Verdacht, nach dem Verzehr bei einigen Menschen Symptome wie Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Mundtrockenheit auszulösen. Bislang konnte Glutamat als Auslöser dieser Symptome aber tatsächlich noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Speisen mit Natriumglutamat und den immer wieder geschilderten Symptomen. Auch wenn im Rahmen wissenschaftlicher Studien die Unbedenklichkeit von Natriumglutamat bestätigt wurde, sind viele Verbraucher bis heute skeptisch.

Auch Gemüse enthält Natriumglutamat

Relativ unbekannt ist Eine bekannte Verbraucherzeitschrift stellte in einer Vergleichsanalyse fest, dass Roulette eindeutig und mit gro?em Abstand das Spiel mit der hochsten Gewinnausschuttung ist. Natriumglutamat als natürlicher Bestandteil verschiedenster Lebensmittel. Dazu zählen Pilze, Parmesankäse, Fischsauce, getrocknete Tomaten und Sojasauce. Das Natriumglutamat, das in diesen Lebensmittel enthalten, ist chemisch identisch mit industriell hergestelltem MNG. Weiterhin enthalten nahezu alle proteinhaltigen Lebensmittel Glutamate, weil das Salz beim Stoffwechselprozess gebildet wird und als Salz für eine Aminosäure fungiert, aus der Proteine bestehen. Natriumglutamat wird schon seit einhundert Jahren als Geschmacksverstärker und Würze verwendet – und wird in der EU sowie in anderen Ländern als absolut harmlos eingestuft.