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Steigende Preise: Kaffee wird immer teuer

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der deutschen Genießer: Im Durchschnitt werden etwa 150 Liter Kaffee pro Jahr getrunken. Viele Liebhaber des aromatischen Heißgetränks ärgern sich derzeit jedoch über steigende Preise am Kaffee-Regal. Zahlreiche Discounter, Supermärkte und Röster haben ihre Kaffeepreise bereits deutlich angehoben.

Warum wird Kaffee immer teuer?

Der Grund für die Verteuerung sind steigende Preise am Rohkaffeemarkt. Zu den weltweit größten Kaffeeproduzenten zählen Länder wie Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Indonesien und Äthiopien. Rund 70 Prozent des Kaffees wird von kleinbäuerlichen Betrieben produziert. Neben Deutschland gehören die USA, Frankreich, Japan und Italien zu den wichtigsten Abnehmern. Das aromatische Heißgetränk gewinnt auch zunehmend neue Liebhaber: In China wird Kaffee beispielsweise immer gefragter. Auch Länder wie Brasilien entdecken die köstliche Bohne zunehmend für den eigenen Genuss.

Im Jahr 2001 war der Preis für Kaffee in Deutschland übrigens so niedrig wie 50 Jahre zuvor nicht – man bezahlte nur etwa 3,30 Euro. Zu diesem Zeitpunkt brachen der Weltmarktpreis für Kaffee drastisch ein. Die Folgen dieser Kaffeekrise waren besonders in den Entwicklungsländern, die Kaffee anbauen, spürbar. Seit 2006 steigen die Kaffeepreise leicht an.

Seit Dezember 2010 müssen deutsche Kaffee-Fans für ihr geliebtes Heißgetränk nun tiefer in die Taschen greifen. Allein die beliebte Sorte Arabica wurde im Dezember auf dem Rohkaffeemarkt um fast 25 Prozent teurer.