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Archive for Mai, 2012

Donnerstag, Mai 31, 2012 @ 09:05 AM
Kathrin Roth

Online-Shopping liegt im Trend – beim Lebensmittelkauf zündet das bequeme Einkaufserlebnis per Mausklick aber bislang noch nicht so richtig. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts GfK kauft bislang nur jeder Zehnte seine Lebensmitte

l im Netz. Woran liegt`s? Wir haben Online- und Offline-Angebote verglichen.

Viel Auswahl, aber keine günstigeren Preise

Wer die Lebensmittelangebote im Netz und im Supermarkt um die Ecke vergleicht, wird keine nennenswerten Preisunterschiede feststellen. Bei Online-Bestellungen kommen häufig noch die Versandkosten dazu, womit der Lebensmitteleinkauf im Internet aber nicht automatisch teurer ist: Schließlich ist die Fahrt zum Supermarkt mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln auch nicht kostenlos.

Bei der Produktauswahl werden besonders Genießer, die exotische Gewürze, Speisen oder Tees suchen, online oft eher fündig. Nicht jeder Supermarkt führt ein umfangreiches Angebot abseits des Standard-Sortiments. Auch regionale Produkte sind oft nicht überall erhältlich – im Netz kann man sich hingegen auch Ostprodukte nach Süddeutschland kommen lassen oder bayerische Schmankerl nach Berlin.

Touch & Feel: Das gibt es natürlich nur im Supermarkt oder beim Obst- und Gemüsehändler um die Ecke. Dafür muss man Online-Bestellungen wie eine Kiste Wein nicht nach Hause schleppen.

Fazit: Zumindest unser Vergleich zwischen Online- und Offline-Lebensmitteleinkäufen läuft auf ein Unentschieden hinaus.

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Mittwoch, Mai 30, 2012 @ 08:05 AM
Kathrin Roth

Sie sind noch Nischenprodukte, aber schon vielerorts erhältlich: Mit Stevia gesüßte Lebensmittel. Erst im Dezember 2011 wurde Stevia in der EU zugelassen und wird jetzt als Zucker-Alternative für Produkte wie Bonbons, Lakritze, Joghurt und Getränke v

erwendet. Ist Stevia der Süßstoff der Zukunft?

Herkunft und Süßwirkung

Stevia ist ein Stoffgemisch, das aus der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia Rebaudiana („Süßkraut“) gewonnen wird. Dieses sogenannte Stevosid wird aus den Blättern der Pflanze gewonnen und wird in der EU als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 960 geführt. Steviosid ist ein Süßstoff mit einer bis zu 450-fachen Süßkraft im Vergleich mit herkömmlichem Zucker. Die Blätter der Pflanze haben hingegen eine 30-fache Süßwirkung.

Die Stevia-Pflanze wird in südamerikanischen Ländern wie Brasilien schon seit den 1920er Jahren kultiviert. Genutzt wird Stevia aber schon weitaus länger: Seit 500 Jahren ist die Pflanze für ihre Süßwirkung bei den Einwohnern Südamerikas bekannt. Dort verwendet man Stevia traditionell zum Süßen von Tees und auch als Heilpflanze. In den 1970er Jahren wurde Stevia als Süßstoff auch in China und Japan bekannt.

Schmeckt Stevia wie Zucker?

Die Meinungen über den Geschmack von Stevia gehen weit auseinander. Viele Tester sind begeistert, andere bescheinigen Stevia einen leicht bitteren Geschmack, der an Lakritze erinnert. Stevia punktet im Vergleich mit Zucker mit einem Kaloriengehalt von nahezu Null und wird daher als kalorienfreier Zuckerersatz verwendet. Wer Stevia testen will, findet immer mehr Produkte im Handel und kann das Kraut auch selbst anbauen – Stevia wächst auch in einem kleinen Töpfchen auf dem Balkon.

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Donnerstag, Mai 24, 2012 @ 07:05 AM
Marcus Walther

Dass die Lebensmittelindustrie mit Aromen und Farben arbeitet, ist bekannt. Weit weniger bekannt ist allerdings, dass auch Sounddesigner eingesetzt werden. Ihre Aufgabe ist einfach umschrieben: Sie sollen ein Lebensmittel so gestalten, dass es für de

n Konsumenten angenehm klingt.

Viel Aufwand für den richtigen Klang

Der Klang eines Lebensmittels muss auf die Zielgruppe angepasst sein, damit diese Gruppe das Produkt dann einkauft. Große Unternehmen wie Bahlsen setzen hierfür Sounddesigner ein, die den Klang eines Produkts optimal auf eine Zielgruppe anpassen. In jahrelangen Versuchsreihen wurde hierfür der ideale Klang ermittelt. Das Ergebnis: Junge Menschen möchten harte, knusprige und laute Produkte. Ältere Personen bevorzugen hingegen zartes Gebäck. Gerade die älteren Personen haben eine Vorstellung davon, wie Qualität definiert werden muss. Genau dieser Umstand führt dann dazu, dass ihnen eine besondere Qualität vorgespielt wird. Der Klang wird dabei vor allem von der Art der Lebensmittel beeinflusst. Ein Butterkeks muss wesentlich knackiger sein, als eine Pizza. Um den idealen Klang zu erzeugen, werden neue Produkte durch Tester und durch elektronische Hilfsmittel getestet, die dann eine Aussage darüber treffen, ob der Klang dazu animiert, ein gutes Gefühl zu erzeugen. Der Mensch wird also durch den Klang zum Konsum des speziellen Lebensmittels animiert – unabhängig vom eigentlichen Geschmack.

Wie der Klang beeinflusst werden kann

Um den gewünschten Klang zu erreichen, nutzt die Lebensmittelindustrie eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Beeinflussung. Häufig lassen sich sogar die Inhaltsstoffe ableiten, die in einem Lebensmittel zugesetzt werden, um den Klang zu erzeugen. Soll ein Teig nach dem Backen eher zart sein, dann wird verstärkt Butter oder andere Streichfette zugesetzt. Soll ein Teig möglichst hart sein, dann wird ein Getreide verwendet, das weniger fein ausgemahlen wird. Aber auch der vermehrte Zusatz von Zucker führt dazu, dass ein Gebäck härter erscheint. Zudem ist ein gekneteter Teig kompakter als ein geschlagener Teig, wodurch der Härtegrad ebenfalls beeinflusst wird. Bei Speiseeis kann beispielsweise auch Xanthan für ein angenehmes Hörerlebnis sorgen und die Cremigkeit verbessern. Ähnliche Feststellungen gelten für alle Lebensmittel aus industrieller Fertigung. Und nicht nur ein besserer Klang wird dadurch erreicht. Vielmehr hat der Klang auch Auswirkungen auf den subjektiv wahrgenommenen Geschmack. Oft wird ausgesagt, dass sich der Geschmack bei einem besseren Klang ebenfalls verbessert.

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Mittwoch, Mai 23, 2012 @ 01:05 PM
Kathrin Roth

Der Bauch ist für viele Frauen und Männer die Problemzone Nummer Eins. Kaum jemand fühlt sich wirklich mit Bäuchlein wohl und die meisten wären ihr überflüssiges Bauchfett gern los – aber wie?

So entsteht Bauchfett

Fett am Bauc

h gilt als besonders ungesund. Bei Bauchfett handelt es sich um sogenanntes Viszeralfett, das die Organe umgibt und bei einer entsprechenden Menge von Einlagerungen eine Vergrößerung des Bauchvolumens bewirkt. Dieses Viszeralfett unterscheidet sich vom Unterhautfettgewebe, den typischen Fetteinlagerungen, die sich direkt unter der Haut befinden. Bei Übergewicht kann sowohl zu viel Viszeralfett als auch zu viel Unterhautfettgewebe vorhanden sein. Beides lässt sich jedoch mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung in den Griff bekommen. Faktoren wie eine falsche Ernährungsweise und Bewegungsmangel sind es auch, die strake Fetteinlagerungen am Bauch erst entstehen lassen.

Kriegt man ein Bäuchlein mit Sport weg?

Aus einem Waschbärbauch wird auch allein mit Bauchmuskeltraining leider kein Sixpack. Man kann die Bauchmuskulatur zwar mit gezielten Übungen trainieren, aber das darüber liegende Fett sorgt dafür, dass der Bauch trotz regelmäßigem Training nicht so definiert aussieht wie gewünscht. Zusätzliches Ausdauertraining kurbelt die Fettverbrennung jedoch an. Am Bauch bedient sich der Körper besonders gern seiner Energiereserven, was bedeutet: Man nimmt mit einer bewussten Ernährung und Sport am Bauch tendenziell schneller ab als zum Beispiel in der Hüftregion. Bei Bauchfett handelt es sich um ein stoffwechselaktives Gewebe.

Dienstag, Mai 22, 2012 @ 08:05 AM
Susanne Jung

Vor kurzem erst hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. eine Stellungnahme zur Rolle des Vitamin D in der Versorgung der Bevölkerung herausgegeben. Bekannt ist ja, dass der Mensch einmal Vitamin D über die Haut, bei ausreichender Sonneneins

trahlung, und über die Ernährung aufnehmen kann. Als längst nachgewiesen gilt auch, dass für den Knochenaufbau mit Calcium das Vitamin D unerlässlich ist. Ebenso hat die Medizin schon lange erkannt, dass ein Vitamin-D-Mangel bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zu Osteomalazie – ebenfalls eine Knochenerweichung mit schleichenden Brüchen – führen kann. Noch nicht umfassend durch Studien bewiesen wurde der Einfluss von Vitamin D bei Krebserkrankungen, auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, auf Atemwegserkrankungen, Demenz und Parkinson, allgemeine Leistungsschwäche des Gehirns und des Körpers sowie eine Reihe von Autoimmunkrankheiten. Ein Vitamin-D-Mangel kann auch ursächlich für die Entwicklung neurologischer Störungen, von Muskelschwäche und orthostatischer Dysregulation sein.

Großer Teil der Bevölkerung ist unterversorgt

Die DGE stellt in ihrer Stellungnahme unter http://www.dge.de/pdf/ws/DGE-Stellungnahme-VitD-111220.pdf heraus, dass die Sonneneinstrahlung in Deutschland – im Durchschnitt – nicht ausreichend ist, um nach einem kurzen Aufenthalt im Freien wieder ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts, auf die sich die Stellungnahme beruft, zeigt, dass fast zwanzig Prozent der erwachsenen Bevölkerung und fast sechzig Prozent der Kinder mit Vitamin D im Durchschnitt unterversorgt sind. Das Max-Rubner-Institut untersuchte 2008 den Anteil von Vitamin D über die Ernährung. Dabei konnte festgestellt werden, dass die größte Menge an Vitamin D über den Verzehr von Fisch gedecht wird (ca. 33 %). Weitere Fischerzeugnisse lieferten ca. 15 % der Menge. Und 10 Prozent der Vitamin-D-Zufuhr kommen aus Eiern, Fetten, Milch und Käse.

Prävention besonders für ältere Menschen sinnvoll

Innerhalb des Skelettapparates ist ein Vitamin-D-Mangel durch Mineralisationsstörungen gekennzeichnet. Ärzte bezeichnen das als eine Myopathie. Auch Muskelschmerzen und Gangstörungen kann ein Mangel an Vitamin D zugrunde liegen. Wird beispielsweise in diesen Fällen die Vitamin-D-Versorgung erhöht, ist der Mangel binnen weniger Wochen ausgeglichen. Die Stellungnahme kommt auch zu der Ansicht, dass eine Sturzprävention, insbesondere bei älteren Menschen, mit Vitamin D das Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden, erheblich reduziert. Ebenso schätzt die DGE ein, dass durch eine Supplementierung von Vitamin D eine bessere Funktionsfähigkeit des Knochen-Muskel-Systems, vor allem bei älteren Menschen, erreicht werden kann. Die DGE muss in ihrer Stellungnahme auch anerkennen, dass die Möglichkeit einer Reduzierung von Dickdarmkrebs durch eine höhere Dosis Vitamin D erreicht werden kann. Für weitere Krebsarten sowie Diabetes mellitus konnte die DGE keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Supplementierung von Vitamin D und besseren Heilungschancen feststellen. Für Bluthochdruck allerdings hält es die Stellungnahme für möglich, dass dieser durch eine Supplementierung von Vitamin D gesenkt werden kann. Auch bei anderen Herz-Kreislaufkrankheiten besteht die Möglichkeit, dass diese durch Vitamin D eine Besserung erfahren. Die Sterberate kann – zu diesem Ergebnis kam die Stellungnahme ebenfalls – durch Vitamin D gesenkt werden.

Letzten Endes empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., besonders älteren Menschen, täglich eine Dosis von 800 I.E. Vitamin D einzunehmen. Für jüngere Erwachsene oder Kinder kann die DGE keine Empfehlung aussprechen, da es hier kein bzw. zu wenig wissenschaftliches Studienmaterial gibt, um eine Dosis festzulegen

Montag, Mai 21, 2012 @ 01:05 PM
Kathrin Roth

Bereits jetzt sind die ersten Exemplare im Handel erhältlich: Wassermelonen sind echte Sommer-Klassiker. Bei heißen Temperaturen schmecken Wassermelonen am besten gekühlt. Wissenswertes über die leckeren Wassermelonen, die übrigens auch mit einem nie

drigen Kaloriengehalt punkten.

Anbau und Geschichte

Bereits im alten Ägypten waren Wassermelonen bekannt. Da das Fleisch wilder Wassermelonen eher bitter schmeckt, sammelte man zunächst nur ihre Kerne. Heute wird jährlich eine Menge von mehr als einhundert Millionen Tonnen produziert. Wassermelonen benötigen einen sandigen, trockenen und warmen Standort. In Europa werden Wassermelonen unter anderem in Spanien angebaut. Die Pflanzen sind krautig mit Ranken von bis zu zehn Metern und bekommen Früchte in Form von Panzerbeeren, die bis zu 60 Zentimeter lang werden können. Diese Früchte mit dicker, grüner Schale sind dann bei uns im Handel erhältlich. Die meisten Wassermelonen haben ein charakteristisches rotes Fruchtfleisch.

Wie werden Wassermelonen gegessen?

Das Fruchtfleisch einer reifen Melone lässt sich einfach auslöffeln. Optimal eignen sich Wassermelonen auch für Salate und man kann ihr Fruchtfleisch sogar zu Leckereien wie einer Melonen-Tomatensuppe verarbeiten.

Kaloriengehalt von Wassermelonen

Wassermelonen bestehen zu einem überwiegenden Teil aus Wasser – nämlich zu rund 90 Prozent. Die leckere Sommer-Frucht enthält dementsprechend wenige Kalorien. Ihr Kaloriengehalt liegt bei etwa 38 Kalorien pro 100 Gramm. Davon sind etwa acht Gramm Zucker. Wassermelonen enthalten zudem Vitamin C und Mineralstoffe wie Natrium.

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Freitag, Mai 18, 2012 @ 08:05 AM
Tabea Lang

Verlängert Fasten das Leben? Studien sagen „Ja“

Es gibt Regionen, in denen die Menschen wesentlich länger leben, als der Durchschnitt der Weltbevölkerung. Wissenschaftler untersuchten das Phänomen und kamen zu einem erstaunlichen Ergebnis

über die Ursachen. In diesen Regionen nehmen die Menschen weniger Kalorien auf, als sie eigentlich benötigen. Viele Untersuchungen deuten auf die Vorteile der unterkalorischen Ernährung hin.

Viele Studien bestätigen den Verdacht

Bereits 1934 erkannten Forscher der Cornell University den Umstand. Sie gaben Ratten weniger zu fressen, wodurch sich ihre Lebenserwartung erhöhte. 30 Prozent weniger Kalorien brachten eine um 50 Prozent höhere Lebenserwartung, wie die Studien bestätigten. Ähnliche Ergebnisse konnten auch bei weiteren Studien verschiedener Institute erzielt werden. Die Ergebnisse sind dabei scheinbar unabhängig von der Tierart. Der Mechanismus funktionierte sowohl bei Affen wie auch bei Fruchtfliegen, Mäusen und Hunden. Nicht nur das Leben scheint sich durch den Verzicht auf Kalorien zu verlängern. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sich auch die Blutwerte stark verbessern, wird auf Nahrung verzichtet. Zudem scheinen die typischen Alterserscheinungen weit seltener aufzutreten, als bei Menschen, die eine normale Kalorienzahl einnehmen. Werden weniger Kalorien konsumiert, wirkt sich dies auch positiv auf das biologische Alter aus. Einige Studien fanden heraus, dass bei Menschen die nur wenige Kalorien konsumieren, ein um bis zu 15 Jahre niedrigeres biologisches Alter vorhanden ist, als bei Normalkonsumenten.

Die gängige Erklärung für das Phänomen

Die derzeit gängige Meinung erklärt diesen Umstand dadurch, dass der Mensch biologisch gesehen nicht für den Überfluss konstruiert sei. Viele Mechanismen des Körpers sind auf Mangel ausgerichtet. Der Körper verringert seinen Stoffwechsel und passt ihn an. Der oxidative Stress wird durch den Nahrungsverzicht geringer und es müssen weit weniger freie Radikale bekämpft werden. Zudem entstehen weit weniger entzündliche Prozesse durch das Fehlen der Radikale. Zivilisationskrankheiten werden dadurch bereits im Ansatz gemildert. Zugleich werden die Mitochondrien weniger benutzt. Hierunter sind jene Teile der Zelle zu verstehen, die für die Energieerzeugung im Körper zuständig sind. Und auch die Zellteilung wird gehemmt. Gerade Tumore wachsen deshalb nur langsam oder werden bereits in der Entstehung verhindert.

Lebenslanges Fasten muss nicht sein

Wer lange leben will, der kann das Fasten als Möglichkeit sehen, das eigene Leben zu verlängern. Spätestens ab dem 60. Lebensjahr sollte allerdings wieder leicht zugenommen werden. Ab diesem Alter kann sogar ein leichtes Übergewicht hilfreich sein. Nur dann hat der Körper genügend Reserven, um auch eine lange Krankheit zu überstehen. Und schließlich hat das Dauerfasten auch einige negative Auswirkungen. So wird beispielsweise die Knochendichte verringert, wodurch die Gefahr der Osteoporose steigt.

Mittwoch, Mai 16, 2012 @ 07:05 AM
Susanne Jung

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass ein Mensch einen rasanten Stoffwechsel haben kann, der ihm nur wenige Gramm Fett auf den Rippen gönnt, und der andere Mensch bereits viele Diätversuche hinter sich hat und den Eindruck gewinnt, bereits vom Hunger

n dick zu werden. Besonders die zweite Gruppe der Menschen hat ein großes Problem damit. Und es werden immer mehr. Hinzu kommt, dass Freunde und Bekannte, vielleicht sogar die Familie, der Meinung sind, man müsse nur weniger essen oder sich mehr bewegen, und schon wäre das Problem gelöst. Ganz so einfach ist es leider nicht, sonst gäbe es nicht so viele Misserfolge bei all den Abnehmversuchen.

Abnehmen versus langsamer Stoffwechsel

Überhaupt sind “Abnehmen” und ein “langsamer Stoffwechsel” von der Sache her zwei unterschiedliche Bereiche. Ein langsamer Stoffwechsel und das richtige Verhalten müssen nicht zwangsläufig zu Übergewicht führen. Und das “Abnehmen” ist persé nicht nur für diejenigen Menschen interessant, die einen langsamen Stoffwechsel besitzen. Vielfach besteht auch die Auffassung, dass ein langsamer Stoffwechsel genetisch veranlagt wäre, und man entschuldigt sich quasi mit der Leibesfülle der Eltern oder Geschwister. Selbst wenn man als Nachkomme den langsamen Stoffwechsel bereits in den Genen vorprogrammiert hätte, gibt es eine Reihe von Maßnahmen in der Ernährung, die den Stoffwechsel beschleunigen.

Ein Liter Wasser am Morgen

Dazu zählt zuallererst das richtige Trinken. Pures Wasser oder grüner Tee und höchstens stark verdünnte Säfte sind hier angesagt, und das literweise pro Tag. Besonders zu Anfang beginnt man gleich am Morgen damit, auf nüchternen Magen ein bis zwei Liter warmes Wasser zu trinken. Das regt die Verdauung an und hilft gut gegen die übliche Verstopfung im Darm. Ein Schuss Pflanzenöl, ungesättigte Fettsäuren wie Hanföl, Schwarzkümmelöl oder ganz einfaches Distelöl vom Discounter, sorgt ausgezeichnet dafür, den Darm den ganzen Tag über zu versorgen, zu schützen und gleitfähig zu halten. Darüber hinaus versehen besonders ungesättigte Fettsäuren eine Vielzahl von Funktionen im Stoffwechsel und kurbeln schon von sich aus die ganze Sache etwas an. Nach dem Trinken des Wassers am Morgen sollte eine einstündige Pause erfolgen, bis man das Frühstück zu sich nimmt. Diese Pause lässt sich sinnvoll mit der Morgengymnastik oder sogar einem Lauf im Park ausfüllen.

Gemüse, Obst und Samen

Für die Mahlzeiten tagsüber gilt, dass möglichst ab 18.00 Uhr abends nichts mehr gegessen wird, auch keine Naschereien beim Fernsehen. Wer sich diszipliniert nach der Organuhr richten möchte, sollte diese Uhrzeit bereits auf 15.00 Uhr nachmittags legen. Danach darf nur noch getrunken werden. In diesem Falle auch verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Zu den Mahlzeiten helfen am besten gesunde Gemüsesmoothies mit etwas Obst. Besonders Meerrettich, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und schwarzen Pfeffer kann man zum Würzen verwenden. Sie regen, neben der puren Frische von Obst und Gemüse, den Stoffwechsel besonders an. Als Zugabe eignen sich ein bis zwei rohe Eier – pro Tag -, gehackte Nüsse und gesunde Samen. Jegliche Getreideprodukte sollte man auf ein Minimum zurückschrauben und lieber einmal einen Apfel mehr essen. Auch gekochte Kartoffeln sind nur in geringen Mengen, und nicht täglich, zu verzehren. Ebenso ist reichlich Fleisch nicht zu empfehlen, allerdings kann auch ein Mensch mit einem langsamen Stoffwechsel des öfteren Fisch und Meeresfrüchte zu sich nehmen. In der Eiweißbranche ist besonders Tyrosin interessant, da es den Stoffwechsel anregt. Auch Milchprodukte, Käse und Wurst sind für einen langsamen Stoffwechsel zum großen Teil tabu.

Entgiften, Entschlacken und Entsäuern

Sinnvoll wäre auch, die bisherige Menge an Lebensmitteln, die zu den Mahlzeiten bisher verzehrt wurde, etwas zu reduzieren. Eine Reduktion auf ein Minimum oder gar eine Fastenzeit sind bei einem langsamen Stoffwechsel weniger oder nur in betreuten Ausnahmefällen zu empfehlen. Hier besteht die Gefahr, dass sich der Stoffwechsel immer weiter verlangsamt dadurch. Für viele Menschen ist – falls der begründete Verdacht besteht – auch eine Entgiftung, Entschlackung oder Entsäuerung des Körpers interessant. Denn all diese Maßnahmen richten sich gegen Ablagerungen im Körper, die zwangsläufig bei einem langsamen Stoffwechsel entstehen, das Immunsystem auf den Plan rufen und als Eigenvergiftung den Stoffwechsel verlangsamen bzw. blockieren. Mit diesen grundlegenden Ernährungsumstellungen und so viel Bewegung wie möglich, die auch Spaß machen soll, wird es recht schnell gelingen, den Stoffwechsel deutlich zu aktivieren und sich in seinem Körper wohler zu fühlen. Allerdings müssen diese Maßnahmen in einen Dauerzustand übergehen und sich nicht für eine vorübergehende Anwendung beschränken.

Bitte denken Sie daran, dass Sie mit einem langsamen Stoffwechsel prinzipiell gegenüber anderen Menschen im Vorteil sind. Zum einen arbeitet Ihr Körper mit unglaublich wenigen Nahrungsmitteln sehr effektiv, Sie bekommen bei der richtigen Ernährung nicht so bald wieder Hunger, und Sie können, wenn der Stoffwechsel nicht blockiert oder den Körper durch die Ablagerungen vergiftet, auch deutlich länger leben als Menschen mit einem kräftigen Stoffwechsel. Freuen Sie sich darüber, aber gehen Sie mit Ihrem Stoffwechsel richtig um. Er kann Sie auch sehr schnell krank machen.

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Dienstag, Mai 15, 2012 @ 01:05 PM
Kathrin Roth

Gulasch ist ein Klassiker der deutschen Küche. Der traditionelle Eintopf ist insbesondere auch in der ungarischen Variante (Pörkölt) bekannt. Gulasch lässt sich aus einer Vielzahl von Fleischsorten wie Rinder-, Kalb- und Schweinefleisch zubereiten. D

ie Zutaten variieren von Rezept zu Rezept. Bei Gulasch handelt es sich um einen vergleichbar einfachen Eintopf, der mit ein paar Tipps und Tricks auch in der Regel perfekt gelingt. Was muss man beachten, um ein köstliches Gulasch zuzubereiten?

Fleisch und Zwiebeln

Für Gulasch verwendet man Fleisch in mundgerechten Stückchen und klein gehackte Zwiebeln in gleichen Anteilen. Hierbei geht man nicht nach Gewicht, sondern nach geschätzten Volumen-Anteilen.

Anbraten

Fleisch und Zwiebeln können zusammen oder getrennt angebraten werden. Das Fleisch sollte so lange bei hoher Temperatur anbraten, bis der austretende Saft verdampft ist und das Fleisch braun wird. Diese Anbrat-Zeit ist auch von der Qualität des Fleisches abhängig.

Schmorzeit

Gulasch kann ruhig mehrere Stunden bei niedriger Temperatur und geschlossenem Deckel auf dem Herd schmoren. Ein gutes Gulasch braucht Zeit. Gulasch gelingt am besten in einem Braten- und Schmortopf. Das Fleisch sollte dabei gut mit Flüssigkeit bedeckt sein und so lange geschmort werden, bis es ganz zart ist. Die Zwiebeln verkochen beim Schmoren, alternativ kann man die Sauce später auch mit dem Pürierstab auflockern. Dazu das Fleisch entnehmen. Tipp: Gulasch schmeckt aufgewärmt fast noch besser.

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Montag, Mai 14, 2012 @ 01:05 PM
Kathrin Roth

Arbeitszeiten von deutlich mehr als 40 Stunden wöchentlich sind heute keine Seltenheit. Nach Feierabend warten dann noch die familiären Verpflichtungen. Fakt ist: Unser Lifestyle wird immer mehr von Stress geprägt. Bleibt da überhaupt noch Zeit für g

esundes Essen? Mit einem Minimum an Organisation lässt sich eine gesunde Ernährung in jeden Lifestyle integrieren. So lässt sich eine bewusste Lebensweise auch im stressigen Alltag realisieren:

Essen vorkochen

Keine Zeit zum Kochen? Viele Speisen lassen sich problemlos am Vortag zubereiten und können dann schnell auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Optimal vorreiten lassen sich zum Beispiel Speisen wie Gulasch, Gemüse- und Reispfannen, Pasta, Currys und marinierter Veggie-Tofu. Tipp: Am Wochenende doppelte oder dreifache Portionen kochen und dann portionsweise für später einfrieren.

Essen zur Arbeit mitnehmen

Zuhause zubereitete Baguettes und Salate sind eine praktische Alternative zum Kantinenessen. Wo eine Mikrowelle zur Verfügung steht, können auch vorgekochte Speisen optimal in der Mittagspause erwärmt werden. Tipp: Besonders im Büro, wo die Bewegung fehlt, liegen üppige Mahlzeiten oft schwer im Magen. Da auch der Grundumsatz des Körpers bei einer sitzenden Tätigkeit vergleichsweise niedrig ist, verursachen kalorienarme und kleine Mahlzeiten nach der Mittagspause nicht das unbeliebte Völlegefühl und wirken einer Gewichtszunahme entgegen.

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