Ernährungsweise

Basenreiche Ernährung zum Frühstück

Wenn man an den Regalen im Supermarkt vorbeischlendert und dabei etwas Kräftigendes, Nahrhaftes und doch Gesundes für das Frühstück sucht, bleibt man zumeist ratlos. Denn die Cornflakes sind es eigentlich nicht, oder man müsste schon sehr genau hinschauen …

Gute und schlechte Säurebildner

In ein basenreiches Frühstück gehören viele Vital- und Mineralstoffe. Es wird frisch zubereitet und ist frei von künstlichen Lebensmittelzusatzstoffen. Gleich am Morgen lässt sich damit das Immunsystem aktiviert und wir fahren munter und aktiv zur Arbeit. Das basenreiche Frühstück unterscheidet sich von der basischen Ernährung dadurch, dass es nicht zu 100 Prozent aus basischen Lebensmitteln besteht, sondern in etwa zu 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent sind Säurebildner. Hier sollte man vorzugsweise auf Nüsse, rohes Kakaopulver, Hirse, Pseudogetreide wie Buchweizen, Quinoa oder Amaranth sowie in kleineren Mengen auf hochwertige tierische Produkte der Bio-Landwirtschaft zugreifen. Möglichst meiden sollte man Fertigprodukte, Milchprodukte, Sojaerzeugnisse, Getreideprodukte und normale tierische Erzeugnisse. Was zu einem basenreichen Frühstück ebenfalls nicht gehört, sind Kaffee, Grün- oder Schwarztees.

Säfte und Smoothies

Roh oder gekocht sollten die wenigen Säurebildner nun mit reinen Frucht- oder Gemüsesäften kombiniert oder auch gemixt werden. Beispielsweise schmecken ein Apfel-Ananas-Möhren-Saft, ein Orangen-Trauben-Fenchelsaft oder ein Apfel-Spinat-Saft gnadenlos gut. Statt auf den Entsafter zurückzugreifen, kann man auch die gesamten Früchte verwenden und diese mit dem Mixer anrühren. Hier gilt allerdings zu beachten, dass Früchte nur zusammen mit Blattgemüse schmecken, nicht aber mit Wurzelgemüse. Fehlt vielleicht noch eine Portion Ballaststoffe dabei, obwohl Äpfel ganz prima Ballaststoffe sind durch die Pektina, könnte man noch etwas Mandelmehl oder Kokosmehl in die Smoothies einrühren. Ein ganz toller Energy-Drink beim basenreichen Frühstück ist der Grasdrink. Erhältlich sind hier schonend getrocknete Pulver, die dann wieder mit Wasser aufgerührt werden. Wer hier einmal zugegriffen hat, lässt nicht gern wieder los. Aber auch im Smoothie ergänzen Graspulver, Algenpulver oder Kräuter das flüssige oder halbflüssige Ergebnis ganz phantastisch.

Proteine und Saatencracker

Wer sich gern etwas Eiweißhaltiges zum Frühstück wünscht, kann am besten auf Lupinenproteine zurückgreifen. Auch normalerweise sollte man Eier oder Milchprodukte nicht mit Obst mischen, deshalb empfehlen sich bei Verwendung von Obstsäften und -smoothies zum Frühstück am besten Pflanzeneiweiße. Diese kann man sehr gut in die Mandelmilch oder den Orangensaft mixen. Etwas deftiger geht es zu mit Obstsalat und
ganzen Früchten zum Frühstück, die sich noch mit Mandeln oder Nüssen verzieren lassen. Und schließlich kann man die Salate auch noch mit Brot aus Keimlingen, Saaten-Crackern und ähnlichen „Backwaren“ anreichern, die mit den normalen Backwaren nichts mehr zu tun haben, da hier das gesamte Saatgut, noch dazu kein Getreide, bzw. Keimlinge verarbeitet wurden. Auch werden sie nicht im Ofen „gebacken“, sondern einfach in die Sonne gestellt oder nur bei niedrigen Temperaturen „getrocknet“.