Gesunde Ernährung Tipps & Tricks

Das Trendfood im Winter schlechthin: Physalis (oder auch: „Kapstachelbeere“ genannt)

Eine orangefarbene, unscheinbare Hülle, bräunliche Blätter und nur kirschgroß: obwohl die Physalis-Beere nicht danach aussieht, ist diese eine wahre Vitaminbombe und eignet sich daher ideal als Winterfood. Die ursprüngliche Heimat der Physalis liegt in den Anden – genauer gesagt: in den Ländern Peru, Chile und Kolumbien. Darüber hinaus verdankt die Physalis ihren Zweitnamen „Kapstachelbeere“ vor allem jenen Umstand, dass diese im 19. Jahrhundert zunächst auch in der Gegend um den Kap der Guten Hoffnung in Südafrika angebaut wurde. Saisonal betrachtet liegt die Haupterntezeit in den Monaten Dezember bis Juni – also genau dann, wenn der Südsommer vorherrscht und auf der Nordhalbkugel Winter ist. Geschmacklich erinnert die Physalis an eine Mischung zwischen Ananas und Maracuja und besitzt eine süßlich-säuerliche Note. Die Frucht kann entweder roh als Zutat von Salaten oder auch Zutat für heißen Tee genutzt werden. Um die Mineral- und Vitalstoffe der Frucht vollständig zu bewahren, wird jedoch zu rohem Konsum angeraten.

Welche Inhaltsstoffe in der leckeren, orangefarbenen Physalis stecken und was diese so gesund macht

Physalen sind besonders reichhaltig an Eisen sowie Phosphor. Darüber hinaus liefern diese mit rund 2 mg Vitamin A einen besonders hohen Anteil an speziell diesem Vitamin – ihm wird eine zellschützende Wirkung nachgesagt. Besonders praktisch zudem in den Wintermonaten: Physalen enthalten mit 30 mg pro 100 Gramm Frucht außerdem einen großen Anteil an Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt. Die Physalis eignet sich daher insgesamt besonders bei Anwendungen wegen Harnwegserkrankungen sowie Nierenbeschwerden. Makronährstofftechnisch enthalten 100 Gramm Physalis nur rund 85 Kalorien, weshalb diese zugleich als kalorienarmer Snack gelten. Diese verteilen sich auf circa 11 Gramm Kohlenhydrate, 2 Gramm Protein und nur rund 0,7 Gramm Fett pro 100 Gramm Produkt. Überdies enthält Physalis mit circa 0,8 Gramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch aber auch noch große Mengen an Ballaststoffen, die gesund für die menschliche Verdauung sind.