Gesundheit

Ernährung bei Krebserkrankungen

Krebserkrankungen und damit verbundene Therapien entziehen dem Körper eine Menge Kraft. Fünfzig Prozent der Betroffenen verlieren radikal an Gewicht. Dabei sind ein Gewichtsverlust von 30 kg in wenigen Wochen keine Seltenheit. Leider wird oft unterschätzt, wie gefährlich dieser radikale Gewichtsverlust in Wirklichkeit ist. Es ist sogar schon vorgekommen, dass Krebskranke nicht am Tumor sterben, sondern an den Folgen ihrer Mangelernährung. Daher sollte eine gezielte Ernährungstherapie bereits kurz nach der Diagnose starten.

Wie kommt es zum Gewichtsverlust?

Der Tumor produziert verschiedene Botenstoffe, die eine Störung im Stoffwechsel hervorrufen, den Appetit beeinträchtigen und Nährstoffe für das Tumorwachstum abziehen. Fachausdruck für diese Form des Gewichtsverlust ist Katabolie. Chemo- oder Strahlentherapie entkräften den Körper natürlich zusätzlich. Oft bringen die Erkrankten keine Kraft zum Essen auf oder leiden unter Entzündungen im Verdauungstrakt. Aggressive Medikamente reduzieren zudem die Speichelproduktion und schränken die Nahrungsaufnahme auf kleinere Portionen bzw. Brei- und Flüssigkost ein.

Wie wird eine Mangelernährung verhindert?

Der Gewichtsverlust während einer Krebserkrankung lässt sich zwar nicht komplett verhindern, eine Mangelernährung jedoch schon. Hier spielt die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien eine wichtige Rolle. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutwerte dient als Grundlage einer erfolgreichen Ernährungstherapie. Zudem sollte eine Untersuchung des Verdauungstraktes auf Keime erfolgen. Diese können die Aufnahme der Nährstoffe im Körper nämlich ebenfalls enorm behindern.

Wie sieht die optimale Nährstoffversorgung aus?

Vitamine und Mineralien sind besonders wichtig für die natürliche Krebsabwehr und finden sich vor allem in leicht verdaulichen Gemüsesorten (Möhren, Brokkoli, Zucchini). Damit die Inhaltsstoffe vom Körper auch aufgenommen werden, wird das Gemüse mit hochwertigen Ölen (Olivenöl, Leinöl) zubereitet.

Biologisch hochwertige Eiweiße verhindern zudem den Muskelabbau des Körpers und sollten ebenfalls in ausreichender Menge aufgenommen werden. Sie finden sich in Milchprodukten (Käse, Quark, Joghurt), Hülsenfrüchten und Fisch. All diese Zutaten runden eine erfolgreiche Krebstherapie ab und tragen zu einer verbesserten Erfolgsrate bei.

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3 Comments

  • Franz Hepke

    Toller Beitrag, viele haben leider Krebs aber sie wießen leider nicht genau welche Ernährung für sie gut ist. Ich bin echt dafür, dass man mehr solche Beiträge ins Internet stellt…Danke..

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  • Martina Hildebrandt

    Ich hatte vor einigen Jahren eine Krebs-OP mit anschließender Chemotherapie, welche insgesamt drei Monate dauerte. Ein mit unserer Familie befreundeter Heilpraktiker empfahl mir für dieses Zeit die konzentrierte Einnahme von Vitamin C, besser bekannt als liposomales Vitamin C. Diese Vorgehensweise wurde auch mit meinem behandelnden Arzt abgestimmt und führte letztendlich dazu, dass ich die Chemotherapie sehr gut verkraftet habe. Außer den üblichen Begleiterscheinungen wie oft sehr starke Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, zeitweise Verlust des Geschmacks usw. blieben mir Haarausfall, schwarze Fingernägel ua. erspart. Unser Heilpraktiker war fest davon überzeugt, dass es am liposomalen Vitamin C lag.

    Haben Sie dazu irgendwelche Erkenntnisse oder Erfahrungen?

    Danke für Ihren interessanten Artikel,

    LG Martina

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  • Alexandra

    Interessanter Artikel uber Naturheilmittel zum Abnehmen

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