Ernährungsweise Lebensmittelzusatzstoffe

Gesundheitliche Aspekte von Kurkuma

Kurkuma zählt zu den exotischen Gewürzen dieser Welt, erfreut sich aber dennoch großer Beliebtheit. Doch nicht nur in der Küche findet Kurkuma Verwendung sondern auch im Bereich der Alternativmedizin. Bereits im alten China waren seine gesundheitsfördernden Wirkungen bekannt und nehmen bis heute einen hohen Stellenwert in der TMC (traditionelle chinesische Medizin) ein. Was es mit der schmackhaften Wurzel genau auf sich hat, erklärt der folgende Artikel.

Was ist Kurkuma?

Das Gewürz Kurkuma stammt ursprünglich aus Indien und Südostasien und findet dort bereits seit mehr als 5000 Jahren Verwendung. In unseren Breitengraden ist es auch unter der Bezeichnung Gelbwurz oder indischer Safran bekannt. Wie beim Ingwer handelt es sich bei Kurkuma um eine essbare Knolle. Neben der Verwendung als Gewürz, kommt Kurkuma auch als natürliches Heilmittel zum Einsatz. Dabei spielt der Geschmacks- und Farbträger Curcamin eine große Rolle.

Gesundheitsfördernde Wirkung von Kurkuma

Der Inhaltsstoff Curcamin ist vor allem für seine entzündungshemmende, schmerzstillende und krebshemmende Wirkung bekannt. Daneben hilft er dem Körper aber auch zu entgiften, senkt den Cholesterinspiegel und wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf von Diabetes aus, bspw. durch Kapseln mit Kurkuma-Extrakt kann dieses umgesetzt werden.

Entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung

Entzündliche Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis können sehr schmerzhaft sein und den Alltag enorm belasten. Kurkuma besitzt eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Dies gilt auch für andere entzündliche Erkrankungen, zum Beispiel Magenschleimhautentzündung.

Natürlicher Cholesterinsenker

Ein hoher Cholesterinspiegel begünstigt zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dazu zählen zum Beispiel Schlaganfall oder Herzinfarkt. Um diese zu verhindern, sollte der Cholesterinspiegel so niedrig wie möglich bleiben. Verschiedene Studien belegen, dass die regelmäßige Zufuhr von Curcamin den Cholesterinspiegel nachweislich senkt.

Positiver Einfluss auf den Blutzuckerspiegel

Durch eine Studie wurde bekannt, dass die Entstehung von Diabetes mellitus, durch den regelmäßigen Verzehr von Kurkuma verhindert werden kann. Möglich wird dies durch die blutzuckersenkende Wirkung des Curcamin. Auch bei einer bestehenden Erkrankung wird der Blutzuckerspiegel positiv beeinflusst.

Krebshemmende Wirkung

Mittlerweile ist fast jedem bekannt, dass Antioxidantien die Entstehung von Krebszellen verhindern kann. Aufgenommen werden diese über die Nahrung, abhängig vom Vorkommen in Lebensmitteln. Kurkuma enthält sehr viele dieser Antioxidantien, weshalb er als natürlicher Krebshemmer in Frage kommt. Positiv wirkt sich zudem seine entgiftende Wirkung aus.

Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel

Curcamin löst sich schlecht in Wasser auf, weshalb er vom Körper zunächst nur in geringen Mengen aufgenommen wird. Wird er jedoch in Öl erhitzt, erhöht sich seine Bioverfügbarkeit. Mit diesem Wissen könnte der Mensch täglich mehrere Gramm Kurkuma (frisch oder als Pulver) verzehren, um vom gesundheitlichen Vorteil zu profitieren. Praktisch ist dies leider nicht immer möglich und zudem eine geschmackliche Frage.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, in denen voll verwertbares Curcamin enthalten ist. Diese sind entweder als Kapseln oder Tabletten erhältlich und damit einfach in der Handhabung. Nebenwirkungen sind bei diesen Präparaten nicht bekannt, was die gesundheitliche Wirkung bestärkt.

Kurkuma in Smoothies

Wer von Tabletten oder Kapseln Abstand nehmen möchte, kann auf Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform zurückgreifen. Diese lassen sich besonders gut mit einem frisch zubereiteten Smoothie kombinieren. Besonderer Vorteil: Curcamin verleiht einen besonderen Geschmack und eine schöne Farbe. So wird der Smoothie zu etwas ganz Besonderem!

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