Lebensmittelzusatzstoffe

Koch- und Kräuter-Trends: Koriander

Noch vor wenigen Jahren zählte Koriander zu den Exoten in der Küche: Das Kraut aus der Familie der Doldenblütler gehört zu den großen Aufsteigern in der Trend-Küche. Das exotische Kraut kann durchaus als der neue Bärlauch bezeichnet werden – ist geschmacklich aber weitaus weniger dominant und hat daher auch eher Klassiker- als Trendpotential.

Interessantes über Koriander

Koriander ist ein beliebtes Kraut in der arabischen, asiatischen und südamerikanischen Küche. Das Kraut ist auch als arabische oder asiatische Petersilie bekannt. Auch optisch ähnelt Koriander dem bekannten (glatten) Petersilienkraut, hat aber ein eher zitroniges bis moschusartiges Aroma. Aufgrund der steigenden Nachfrage, die vor allem durch die Verwendung von Koriander durch zahlreiche Spitzenköche ausgelöst wurde, ist Koriander heute in fast allen gut sortierten Supermärkten erhältlich. Es gibt Koriander als blättriges Kraut im Kräuter-Töpfchen und als abgepacktes frisches Kraut. Auch die Koriandersamen werden zum Kochen verwendet – es gibt sie als ganze und gemahlene Früchte. Gemahlener Koriander ist auch in Curry-Würzmischungen enthalten.

Kochen mit Koriander

Im Internet und in Rezeptbüchern findet man zahlreiche exotische Rezepte mit Koriander. Die Blätter und Samen werden unter Anderem für Saucen, Fisch-, Geflügel- oder Wildgerichte verwendet. Tipp: Koriander frisch mahlen, dann sind die Bitterstoffe weniger dominant. Die Blätter können hingegen ähnlich wie Petersilie verwendet werden – mit einem Bund frischen Koriander muss man weniger sparsam umgehen.