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Kochen mit Wein: so entwickelt sich der Alkoholgehalt

Erst mit einem Schuss Wein entfaltet sich das Aroma beliebter Gerichte wie Coq au Vin oder Rindergulasch so richtig. Während vielen Fleischsorten ein guter Rotwein beigemischt wird, harmonieren Fischgerichte hervorragend mit einem trockenen Weißwein. Insbesondere Autofahrer und Eltern kleiner Kinder sollten beim Genuss eines köstlichen Gerichts, das mit Rot- oder Weißwein verfeinert wird, jedoch den Alkoholgehalt beachten.

So viel Alkohol enthalten mit Wein verfeinerte Speisen

Alkohol verdampft beim Kochen nicht in jedem Fall. Um während des Kochvorgangs zu verdampfen, müssen bestimmte Temperaturen erreicht und das Gericht ausreichend lange gekocht werden. Diese Temperatur liegt zwischen 78 und 100 Grad. Je länger das Gericht dann bei einer hohen Temperatur gekocht wird, desto mehr Alkohol verdampft tatsächlich. Dabei hat Alkohol selber einen relativ niedrigen Siedepunkt, der bei 78 Grad liegt. Dieser Siedepunkt gilt aber nur für reinen Alkohol und nicht für Gerichte, in deren Sauce ein hoher Anteil von Fett und Wasser ist. Dadurch braucht der Alkohol weitaus länger zum Verdampfen und das Gericht müsste ausreichend lange bei hoher Temperatur auf dem Herd gegart werden, um tatsächlich seinen Alkoholgehalt zu verlieren. Häufig ist auch nach einer langen Garzeit von mehreren Stunden noch ein geringer Alkoholgehalt messbar.

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