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Moringa – Das neue Superfood?

Bei Moringa oleifera handelt es sich um einen nordindischen Meerrettichbaum. Er zählt zu den nährstoffreichsten Pflanzen unserer Erde und wächst hauptsächlich in Asien, Lateinamerika und Afrika. Die Blätter können sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand verzehrt werden. Dank der hohen Nährstoffdichte hilft Moringa seit vielen Jahren bei der Bekämpfung von Unterernährung in zahlreichen Entwicklungsländern. Hierzulande ist die Pflanze mittlerweile als Nahrungsergänzungsmittel bekannt. Da Moringa bereits in kleinen Mengen effektiv zur Nährstoffversorgung beiträgt, kann sie durchaus zur Kategorie der Superfoods gezählt werden.

Die Besonderheiten des Moringabaumes

Seinen Namen hat der Meerrettichbaum durch den scharfwürzigen Beigeschmack erhalten. Zudem riechen die Wurzeln des Baumes ähnlich wie Meerrettich und wurden zu Beginn der Kolonialzeiten als Meerrettichersatz verwendet. Der Moringabaum kann längere Dürrezeiten schadlos überstehen und zählt in Entwicklungsländern zu den wichtigsten Nahrungsquellen. Zudem können die Pflanzenteile auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Laut indischen Überlieferungen soll der „Wunderbaum“ über 300 Erkrankungen heilen.

Moringa-Samen besitzen für die Entwicklungsländer ebenfalls eine große Bedeutung. Ein daraus hergestelltes Pulver bindet im Wasser Schwebstoffe und Bakterien. Somit entsteht sauberes Trinkwasser und verdeutlicht die Nachhaltigkeit der Moringabäume in den Drittweltländern.

Um eine Mangelernährung effektiv zu bekämpfen, werden täglich 10 bis 25 g Moringapulver aufgenommen. Auf diese Weise kann sich der allgemeine Gesundheitszustand eines Menschen enorm verbessern. Dies wirkt sich vor allem auf schwangere Frauen und Kinder positiv aus.

Moringa enthält außerdem eine große Menge des Stoffes Zeatin. Dieser soll die Zellgeneration beschleunigen und somit den Alterungsprozess verlangsamen. Gleichzeit erhöht Zeatin die Bioverfügbarkeit aller Moringa-Vitalstoffe. Zudem wirkt Moringa stoffwechselregulierend und kann Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken.

Wichtige Nährstoffe im Überblick

Besonders interessant sind der hohe Eiweiß- und Vitamin-Gehalt (B1, B2, C und E) des Moringapulvers. Diese machen sich aber erst bei einem täglichen Verzehr von 25 g Pulver bemerkbar. Daneben enthält die Pflanze auch Ballaststoffe, Kalzium, Kalium, Eisen und Magnesium. Moringa kann durchaus die Nährstoffversorgung unterstützen und hat die Bezeichnung „Superfood“ redlich verdient.

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