Vitamine

Gesundes Gemüse: Kochen mit Fenchel

Bis heute ist Fenchel vielerorts nur als magenfreundlicher Tee bekannt. Tatsächlich zählt Fenchel zu den raffiniertesten Gemüsesorten und ist besonders in der italienischen Küche beliebt. Der köstliche Finocchio wird in Italien sogar roh gegessen und bildet die Basis vieler leckerer Rezepte.

Wissenswertes über Fenchel

Fenchel ist eine Gemüse-, Heil- und Gewürzpflanze. Die „Arzneipflanze des Jahres 2009“ zeichnet sich durch einen krautigen Wuchs mit bis zu zwei Metern Höhe aus. Typisch für Fenchel ist sein starkes Anisaroma. Es gibt verschiedene Arten wie den Gemüsefenchel, der bei uns als Gemüseknolle verkauft wird, und Gewürzfenchel. Die im mediterranen Raum beheimatete Pflanzenart hat zwischen Juni und September Saison, ist heute aber auch vielerorts ganzjährig erhältlich. Fenchel zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen und Vitaminen aus und hat wenige Kalorien.

Kochen mit Fenchel

Fenchelknollen werden meistens zu Gemüsegerichten verarbeitet. Besonders gut schmeckt Fenchel dabei zu Fischgerichten aller Art. Vor dem Kochen sollte Fenchel immer gründlich gereinigt werden und lässt sich dann in feine Streifen geschnitten optimal weiterverarbeiten. Beim Kauf deuten braune Stellen auf der weiß-grünen Knolle darauf hin, dass das Gemüse nicht mehr ganz frisch ist. Im Kühlschrank ist frischer Fenchel oft noch einige Wochen haltbar.

Fenchelsamen werden vielseitig als Gewürz verwendet. Starköche wie Jamie Oliver verwenden Fenchelsamen gern als raffinierte Gewürznote für Fischgerichte. Für einen klassischen Fencheltee werden die Samen aufgegossen: Fencheltee ist ein beliebter Kräutertee, der besonders bei Magen- und Darmbeschwerden geschätzt wird.

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