Wissenschaft

Feijoa – Das neue Superfood aus Brasilien

Chiasamen, Quinoa und Goji-Beeren eroberten in den letzten Jahren die Lebensmittelmärkte und nahmen ihren Platz als Superfoods ein. Mittlerweile sind sie wichtiger Bestandteil einer bewussten Ernährung und kaum mehr wegzudenken. Nun haben die Superfoods Verstärkung im Bereich Obstsorten bekommen: die Feijoa-Frucht. Die schmackhafte Frucht stammt aus Brasilien und ist auch unter der Bezeichnung „Brasilianische Guave“ bekannt. Besonderheit ist die süß-säuerliche Geschmacksnote, die verschiedene Verwendungsmöglichkeiten verspricht. Doch überzeugt die Feijoa-Frucht auch mit ihren Inhaltsstoffen und wird somit der Bezeichnung „Superfood“ gerecht?

Herkunft und Anbau

Ursprünglich findet sich die Obstsorte in den Hochebenen Südamerikas, also Brasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien. Für die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten – Garten- oder Nutzpflanze – wird die Guave aber mittlerweile vor allem in Georgien, Neuseeland, Sizilien und Aserbaidschan angebaut. Nach der Ernte werden die Früchte entweder als Obst verkauft oder zu Saft, Wein oder Joghurt weiterverarbeitet. In den westeuropäischen Ländern ist die Superfrucht bisher eher unbekannt. Vereinzelt findet sich die Feijoa-Frucht in kleineren Fachgeschäften und dann auch noch zu einem stolzen Preis.

Optik und Geschmack

Wer die Feijoa-Frucht erstmals sieht, wird zunächst eine Avocado vermuten. Äußerlich sehen sich die beiden Früchte recht ähnlich, wobei die Feijoa aber etwas kleiner und birnenförmiger ist. Geschmacklich hebt sich die brasilianische Guave ebenfalls ab. Das Fruchtfleisch überzeugt mit seinem süß-säuerlichen Geschmack, der weißen Farbe und der weichen Konsistenz. Vergleichbar ist der Geschmack mit einer Kombination aus Erdbeeren und Ananas.

Inhaltsstoffe und Verwendung

Feijoa kann auf jeden Fall zu den gesunden Lebensmitteln gezählt werden, die Frucht liefert eine große Menge Vitamin C und wichtige Mineralstoffe. Somit unterstützt Feijoa das Immunsystem sowie die Verdauung und wirkt ganz nebenbei auch noch entzündungshemmend. Die Frucht kann sowohl roh als auch gekocht oder gebacken verzehrt werden. Die Verarbeitung zu leckeren Smoothies sowie das Einfrieren der Früchte ist ebenfalls möglich. Geschmackliche Veränderungen treten erst nach über einem Jahr Lagerung im Tiefkühler auf.

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