Wissenschaft

Geheimnisse um die südamerikanische Maca-Wurzel

Die südamerikanische Maca-Wurzel und ihre wissenschaftlich belegte Wirkungsweise auf den menschen Organismus

Der hierzulande noch recht unbekannten, gelben Knolle aus den südamerikanischen Anden werden von den Ureinwohnern der Region heilende Kräfte zugeschrieben. Zu Hause ist die krautige Wurzel inmitten der bolivianisch-peruanischen Anden, in denen diese selbst widrigsten Wetterbedingungen trotzen tut. Hier wird diese von einheimischen Bergbauern geerntet und danach zunächst getrocknet, bevor daraus dann ein grünfarbliches Pulver gewonnen wird. Der gesamte Prozess geschieht bei nur sehr niedrigen Temperaturen, dementsprechend gehen die in der Pflanze vorhandenen Nährstoffe dabei auch nicht verloren. Maca an sich enthält nebst einer Vielzahl von B- und C-Vitaminen auch verschiedene, essentielle Aminosäuren. Zudem beinhaltet die südamerikanische Wurzel auch zahlreiche Mikronährstoffe wie z.B. Eisen, Kalium sowie Kalzium, Jod, Magnesium und auch Zink. Besonders Haut und Haare sollen von der gesundheitlich positiven Wirkung der Knolle profitieren. Des Weiteren wirkt sich die Maca-Wurzel zudem auch positiv auf die menschlichen Hormone aus – so regt Maca-Pulver gemäß wissenschaftlicher Studien die Hormonausschüttung der Schilddrüse sowie der Hypophyse an.

Darreichungsformen des Naturprodukts Maca – wie von der Wirkung vom Maca-Pulver profitieren?

Da Macca eine für den Organismus anregende Wirkung verzeichnet, eignet sich dieser ideal beispielsweise als morgendliches Kaffeeersatzgetränk. Reines Maca-Pulver erkennen potentielle Konsumenten vor allem am leicht nußigen bis süßlichen Geschmack, der an Mandelaroma erinnert sowie an der typischen, grünen Färbung des Pulvers. Macca wird daher gern als Zutat in Proteinshakes oder Smoothies genutzt, sowie auch einfach als Heißgetränk mit heißem Wasser. Ähnlich wie Kaffee sollten sich potentielle Konsumenten jedoch mit Vorsicht an das Produkt herantasten. Zu empfehlen Wissenschaftler, zunächst nur kleinere Dosierungen in Speisen oder Getränken zu verzehren, um den eigenen Organismus langsam an das neue Produkt zu gewöhnen. Da es sich jedoch um ein pflanzliches Produkt handelt, kann dieses ohne Einschränkungen auch dauerhaft – ähnlich wie Kaffee – nur eben als Alternative zu den gängigen Wachmachern genutzt werden.

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