Ernährungsweise

Warum japanische Ramen-Nudeln hierzulande ein echtes Trendlebensmittel darstellen

Die hierzulande noch vergleichsweise unbekannte Nudelvariante „Ramen“ kommt ursprünglich aus Japan und stellt in ihrem Herkunftsland gewissermaßen einen der beliebtesten Snacks überhaupt dar. Allein in der Hauptstadt Tokyo gibt es de facto rund 5.000 Ramen-Restaurants – japanweit immerhin rund 20.000 Stück. Grundsätzlich handelt es sich bei Ramen um handgezogene Nudeln, die aus Weizenteig bestehen und in einer aromatischen (oftmals scharfen) Suppe zubereitet werden. Galt das Gericht bis vor einigen Jahren noch als reines „Arme-Leute-Gericht“, hat sich dieses jedoch mittlerweile auf dem gesamten Globus verbreitet. Zur Herstellung werden demnach Wasser, Weizenmehl sowie eine Brühe aus Fleisch- und Gemüseresten verwendet. Zum Würzen werden zum einen Gewürzpasten und zum anderen Chili-Öle, Knoblauchöle sowie Miso, Sojasoßen und Meersalz verwendet. Japanische Ramen werden heiß serviert und können entweder mit einer Gabel oder mit Stäbchen verspeist werden. Sie sind vergleichsweise hochkalorisch, da reich an Kohlenhydraten und Fetten. Individuell verfeinert werden kann das Gericht zudem mit kleingehackten Frühlingszwiebeln, die einfach in das Nudelgericht gegeben werden.

Diese Mikro- und Makronährstoffe stecken im Gericht Ramen-Nudeln

In 100 Gramm Ramen-Nudeln stecken für gewöhnlich zwischen 400 und 450 Kalorien, weshalb das Gericht als kaloriendichtes Lebensmittel eingestuft werden kann und entsprechend viel Energie liefert. Makronährstofftechnisch teilen sich diese auf etwa 10 Gramm Proteine, rund 60 bis 65 Gramm Kohlenhydrate sowie zwischen 10 und 20 Gramm Fett pro 100 Gramm Produkt auf. Ebenfalls hoch ist in der Regel der Salzgehalt des Gerichts – rund 2.000 Milligramm Natrium pro 100 Gramm sind demnach oft im Gericht enthalten. Mineralstofftechnisch liefert das Gericht zudem rund 180 Milligramm Kalium, 29 Milligramm Kalzium und 23 Milligramm Magnesium pro 100 Gramm Produkt, was dieses extrem interessant für Sportler als Mahlzeit nach dem Training macht. Verlorengegangene Salze und Basen werden somit schnell wieder aufgefüllt. Vitalstofftechnisch liefern Ramen-Nudeln zudem geringe Mengen an Vitamin B6 und C und runden das gute Nährstoffprofil des asiatischen Trendgerichts hervorragend ab.

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