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Warum sich Agavendicksaft hierzulande einer immer größeren Beliebtheit als Zuckeralternative erfreut

Der aus der Agave – einem mexikanischen Spargelgewächs – gewonnene Agavendicksaft gilt in den Regionen Süd- und Mittelamerika bereits seit vielen hundert Jahren als echte Zuckeralternative. Der zunächst aus dem Stamm der Agavenpflanze entnommene Saft wird nach dessen Extraktion bei etwa 50 Grad Celsius zum Agavensirup verarbeitet. Je dunkelfarbiger der Geschmack des Agavendicksaft, desto karamellartiger und intensiver ist auch sein Aroma. Im Vergleich zu ähnlich schmeckendem Zuckersirup weist Agavendicksaft jedoch einen deutlich höheren Anteil an Spurenelementen auf und ist dadurch wesentlich gesünder als Zucker. Verwendet wird Agavendicksaft gern zur Zubereitung von Backwaren oder als Zutat zu Fruchtmüslis. Ähnlich wie Honig wird Agavendicksaft hierzulande in Tuben verkauft und kann je nach Belieben auf die entsprechende Speise aufgespritzt werden. Im Gegensatz zum Zucker weist Agavendicksaft jedoch eine wesentlich geringere Nährstoffdichte bei gleicher Süßkraft auf – durch das Süßen mit Agavendicksaft sparen Anwender folglich Kalorien ein, jedoch keine Süßkraft. Darüber hinaus sorgt Agavendicksaft auch nicht für einen so hohen Blutzuckerspiegelanstieg, wie beispielsweise raffinierter Zucker und stellt daher auch für Diabetiker eine echte Alternative dar.

Diese Mikro- und Makronährstoffe sowie Spurenelemente stecken im Agavendicksaft

Der dickflüssige Agavendicksaft enthält pro 100 Gramm Produkt etwa 310 Kalorien – die gleiche Menge an raffiniertem Zucker weist hingegen etwa 387 Kalorien auf. Makronährstofftechnisch teilen sich die genannten Kalorien auf rund 76 Gramm Kohlenhydrate, etwa 0,5 Gramm Fett sowie 0,1 Gramm Proteine pro 100 Gramm Agavendicksaft auf. Weiterhin sind im Agavendicksaft noch rund 4 Milligramm Natrium sowie 4 Milligramm Kalium enthalten – Natrium und Kalium spielen im menschlichen Flüssigkeitshaushalt eine wichtige Rolle. Zu guter Letzt sind in 100 Gramm Agavendicksaft noch rund 1 Milligramm Kalzium, welches wichtig für den Knochenaufbau ist sowie rund 1 Milligramm Magnesium, welches die Muskulatur vor Krämpfen schützt, enthalten und machen diesen damit zu einer insgesamt sehr gesunden Zuckeralternative.