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Papaya – warum diese gesunde Superfrucht aus der Südsee einer kleinen Hausapotheke gleicht

Bei der Papaya handelt es sich um ein Melonenbaumgewächs, welches im Gebiet zwischen dem südlichen Mexiko bis zum südamerikanischen Costa Rica beheimatet ist. Die Papaya gilt als tropische Nutzpflanze, da diese nährwertreiche Früchte mit durchaus gesunden Eigenschaften liefert, die innerhalb eines kurzen und informativen Textes näher vorgestellt werden sollen. Vorteilhaft an der Papaya sind demnach vor allem die dunklen Papaya-Kerne, die von ihrer Form her an Sonnenblumenkerne erinnern, die jedoch vor bakteriellen Infektionen schützen und auch im Verdacht stehen, innere Parasiten vertreiben zu können. Diese antibakteriellen Eigenschaften weisen die Papaya-Kerne vor allem wegen des in ihnen vorhandenen Papains – ein eiweißspaltendes Enzym – auf. Nebst der Tatsache, dass das Enzym hauptsächlich bei der Verdauung schwerverdaulicher Lebensmittel wie z.B. Fleisch behilflich ist, vielmehr schützt dieses auch die Gefäßinnenwände und wirkt thrombosepräventiv und kann darüber hinaus bei vielen entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden. Auch das Fruchtfleisch der Papaya weist neben seines süßlichen und an eine Kreuzung zwischen Melone und Aprikose erinnernden Geschmacks zusätzliche, positive Eigenschaften auf: gerade bei Magen-Darm-Beschwerden lindern Inhaltsstoffe im Fruchtfleisch jegliche Völlegefühle.

Papaya-Kerne oder Papaya-Fruchtfleisch in den täglichen Speiseplan integrieren

Pro 100g Fruchtfleisch enthält die Papaya circa 7 Gramm Fruchtzucker sowie 1 Gramm Protein – gerade auch wegen seiner eiweißspaltenden Enzyme eignet sich die Papaya daher als idealer Geschmacksträger in eiweißhaltigen Milchspeisen wie z.B. in Verbindung mit Joghurt oder Quark sowie auch als Zusatz im Haferbrei. Die Papaya-Kerne an sich können aber auch außerhalb von Mahlzeiten als kleiner Snack zwischendurch zu sich genommen werden. 100 Gramm des nährwertreichen Snacks entsprechen dabei rund 500 Kalorien – insgesamt 26 Gramm Proteine, 34 Gramm Kohlenhydrate und 25 Gramm Fett enthalten die gesunde Kerne dabei. Auch der hohe Anteil an Ballaststoffen in Höhe von etwa 30 Gramm pro 100 Gramm Kernen ist ein weiteres, positives Kriterium, welches für die Papaya-Kerne spricht.

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1 Kommentar

  • Jesse-Gabriel

    Ich liebe Papaya besonders die großen.
    Super ist auch wenn man sie mit Sprossen kombiniert aber auch mit Brenneselsamen so wird das Eiweiß der Brenneselsamen noch besser aufgespalten, super über Salat und in Rohkost Brote (verbacken). Papaya wie Pfeffer einsetzen auch klasse!
    Grüße,
    Jesse-Gabriel