Wie wird man Fett am Bauch los?

Der Bauch ist für viele Frauen und Männer die Problemzone Nummer Eins. Kaum jemand fühlt sich wirklich mit Bäuchlein wohl und die meisten wären ihr überflüssiges Bauchfett gern los – aber wie?

So entsteht Bauchfett

Fett am Bauch gilt als besonders ungesund. Bei Bauchfett handelt es sich um sogenanntes Viszeralfett, das die Organe umgibt und bei einer entsprechenden Menge von Einlagerungen eine Vergrößerung des Bauchvolumens bewirkt. Dieses Viszeralfett unterscheidet sich vom Unterhautfettgewebe, den typischen Fetteinlagerungen, die sich direkt unter der Haut befinden. Bei Übergewicht kann sowohl zu viel Viszeralfett als auch zu viel Unterhautfettgewebe vorhanden sein. Beides lässt sich jedoch mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung in den Griff bekommen. Faktoren wie eine falsche Ernährungsweise und Bewegungsmangel sind es auch, die strake Fetteinlagerungen am Bauch erst entstehen lassen.

Kriegt man ein Bäuchlein mit Sport weg?

Aus einem Waschbärbauch wird auch allein mit Bauchmuskeltraining leider kein Sixpack. Man kann die Bauchmuskulatur zwar mit gezielten Übungen trainieren, aber das darüber liegende Fett sorgt dafür, dass der Bauch trotz regelmäßigem Training nicht so definiert aussieht wie gewünscht. Zusätzliches Ausdauertraining kurbelt die Fettverbrennung jedoch an. Am Bauch bedient sich der Körper besonders gern seiner Energiereserven, was bedeutet: Man nimmt mit einer bewussten Ernährung und Sport am Bauch tendenziell schneller ab als zum Beispiel in der Hüftregion. Bei Bauchfett handelt es sich um ein stoffwechselaktives Gewebe.

Abnehmen nach Weihnachten – auch ohne Diät

Nach Weihnachten bis Silvester zeigt die Waage bei vielen Leuten ein zwei oder drei Kilogramm mehr an als vor den Feiertagen. Von Crash-Diäten ist allerdings abzuraten – eine leichte Ernährungsumstellung und viel Bewegung reichen meist aus, um die Extra-Kilos wieder loszuwerden.

Auf Weihnachtsbraten folgen leichte Speisen

Jetzt, nachdem die Festtage vorüber sind, verspürt man oft noch ein allgemeines Sättigungsgefühl. Man hat nach den opulenten Festtagsspeisen meist keinen großen Appetit mehr und kann dieses Sättigungsgefühl praktischerweise gleich nutzen, um die Ernährung auf leichte Kost umzustellen. Tipp: Kalorienarme und leichte Gerichte mit Wintergemüse. Aus Kohl, Kürbis oder Möhren lassen sich viele leckere Gerichte zubereiten, die nicht schwer im Magen liegen und sich durch niedrige Kalorienwerte auszeichnen. Rohkost wie Salate aus Slot Machines Rot- oder Weißkohl ist ebenfalls leicht zubereitet. Auch Suppen eignen sich optimal für eine kalorienbewusste und leichte Ernährung nach den Feiertagen – unser Tipp sind Wintersuppen mit z.B. Kichererbsen, Kürbis, Lauch oder Möhren.

Gute Vorsätze in die Tat umsetzen

Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, mehr Sport zu treiben, kann diesen Vorsatz mit einem Fitnessstudio-Abo gleich in die Tat umsetzen. Auch Bewegung an der frischen Luft tut gut – zum Beispiel jeden Tag eine halbe Stunde Nordic Walking.

Abnehmen mit gesundem Schlaf?

Schätzungsweise jeder zweite deutsche Erwachsene ist zu dick. Die meisten Betroffenen würden gern ein paar Kilo verlieren, scheitern aber oft an strikten Diäten und schlichtweg an fehlendem Durchhaltewillen. Als Rezept für ein optimales Körpergewicht gelten eine gesunde Ernährungsweise und viel Bewegung. Zunächst verwunderlich klingt in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer neuen Studie – Schlaf macht schlank!

Im Rahmen einer amerikanischen Studie wurde jetzt ein Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Schlaf nachgewiesen. Das Ergebnis: Sechs bis acht Stunden ungestörter Schlaf pro Tag ist optimal, um das Gewicht zu halten oder gar etwas abzunehmen. Auch andere Studien aus den vergangenen Jahren haben die positive Auswirkung eines optimalen Schlafzyklus auf das Körpergewicht bereits nachgewiesen. Hierbei spielt jedoch die Qualität des Schlafes eine enorme Rolle. Ein erholsamer Schlaf kann durch ein Wasserbett unterstützt werden. die Wirbelsäule, wodurch der Körper besser entspannen kann.

Das Ergebnis der Studie verblüfft im ersten Moment. Würde man doch annehmen, dass der Körper im Schlaf weniger Kalorien verbraucht als in Bewegung. Wer unregelmäßig und unruhig schläft, lebt jedoch mit dauerhaftem Stress, der dem Körper nicht gut tut. Die Hormone spielen verrückt, können sogar für zusätzliche Kilos auf den Hüften sorgen. Kurzschläfer neigen zudem dazu, mehr zu essen. Die erhöhte Kalorienaufnahme kann wiederum zu ungewünschten Kilos führen.

Low-Carb: Wissenswertes über Diäten mit reduzierten Kohlenhydraten

Der Begriff Low-Carb steht für Diäten und Ernährungsweisen, die sich durch eine reduzierte Zufuhr von Kohlenhydraten auszeichnen. Zu den bekanntesten Low Carb-Diäten zählen die Atkins-Diät und South Beach-Diät.

Geschichtliche Entwicklung

Die kohlenhydratreduzierte Lebensweise ist besonders seit Ihrer Wiederentdeckung durch den amerikanischen Ernährungswissenschaftler Robert Atkins in Nordamerika populär geworden. Eigentlich stammt das Grundkonzept einer Ernährung mit deutlich weniger Kohlenhydraten aber schon aus dem 19. Jahrhundert.

Das Prinzip von Low Carb

Hinter vielen Low Carb-Konzepten steht der Grundgedanke, dass sich der Mensch zu frühen Zeiten als Jäger und Sammler vorrangig von Proteinen und Fetten ernährt hat. Erst vor 10.000 Jahren entwickelte sich der Ackerbau und damit die Kultivierung von Getreide. Kohlenhydrate hatten früher
also weniger Bedeutung für die menschliche Ernährung – und werden heute oft in Zusammenhang mit aktuellen Gesundheitsproblemen wie Übergewicht genannt.

Kohlenhydrat-reduzierte Diäten

Die Low Carb-Ernährungsweise basiert auf einer deutlich reduzierten Zufuhr von Kohlenhydraten. Einige Diäten setzen auf einen speziellen Verzicht von Lebensmitteln mit glykämischem Index. Low Carb-Ernährungsweisen stellen Lebensmittel mit geringem Kohlenhydrat-Anteil wie Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukte in den Vordergrund.

Wissenswertes

Low Carb ist als Diät zur Gewichtsreduzierung bekannt geworden. Normalerweise besteht die westliche Ernährung aus rund 50 Prozent Kohlenhydraten, die bei Low Carb-Konzepten deutlich reduziert sind. Kritiker betrachten das Konzept hingegen als Fehlernährung mit zu starker Fokussierung auf Eiweiße und Fette in der Nahrung.

Schlank ohne Diät: Kann man ohne Diät wirklich abnehmen?

Viele Frauen und Männer haben schon einmal eine Diät probiert. Häufig ist der anfängliche Abnehm-Erfolg allerdings nicht von Dauer und nicht selten zeigt die Waage nach der Diät sogar mehr an. Strenge Ernährungsprogramme lassen sich auf Dauer oft nicht durchhalten, man isst wieder normal und hat sein verhasstes Gewicht schnell wieder erreicht. Tipps, wie man auch ohne Diät schlank wird, klingen da wenig glaubhaft – ein geringer Gewichtsverlust ist aber tatsächlich ohne Diätprogramm möglich.

Wer ohne Diät schlank werden möchte, kann etwa drei Kilo innerhalb eines Jahres verlieren. Das klingt erst einmal nicht viel, ist aber häufig effektiver als diese und jene Diät durchzuprobieren. Wenn der Lebensstil beibehalten wird, müssen natürlich Kalorien eingespart werden, um einen Abnehm-Effekt zu erzielen: Pro Tag müssen rund einhundert Kalorien vom Speiseplan gestrichen werden. Das kann ein Schokoriegel sein oder auch das überflüssige halbe Brötchen.

Tipps für ein paar Kilo weniger:

Der Hunger lässt sich auch mit einfachen und bedenkenlosen Methoden austricksen. Wenn man vor dem Essen Wasser trinkt, füllt sich beispielsweise der Magen und das Sättigungsgefühl wird schneller erreicht. Diese Methode klappt besonders bei Heißhunger und auch unterwegs.

Kalorien lassen sich ohne einen Verzicht auf gutes Essen auch beim Kochen sparen: Messen Sie Öl zum Braten immer mit dem Löffel ab anstelle die doppelte Menge in die Pfanne zu gießen. Kochen Sie immer nur eine Portion für jeden und verzichten Sie auf Nachschlag.

Glutenfreie Lebensmittel und Zöliakie

Glutenfreie Lebensmittel und Diäten werden immer häufiger thematisiert. Was versteht man aber unter Gluten und der Erkrankung Zöliakie?

Zöliakie = Glutenunverträglichkeit

Zöliakie ist eine Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Darunter versteht man eine chronische, lebenslange Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Bei Personen mit Zöliakie lösen Lebensmittel, die Gluten enthalten, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Erkrankten tritt Zöliakie zusammen mit einer Diabetes Erkrankung des Typs 1 auf. Zu den Symptomen der Glutenunverträglichkeit zählen unter Anderem Appetitlosigkeit, Durchfall und Erbrechen.

Informationen über Gluten

Gluten ist der lateinische Begriff für Leim. Unter Gluten versteht man Weizenkleber, der als Eiweiß-Gemisch in den Samen von zahlreichen Getreidesorten vorkommt. Wenn Mehl und Wasser beim Backen vermischt werden, bewirkt Gluten die Entstehung der elastischen Teigmasse. Gluten bildet Klebereiweiß, wenn dem Mehl Wasser zugeführt wird. Gluten im Mehl ist wichtig für die Bildung des Teiggerüstes beim Backen – nur aus Mehl mit Gluten entsteht der typische Brotlaib. Der Trockenklebergehalt von Weizenmehl liegt bei etwa 13 Prozent im trockenen Zustand.

Ernährung bei Zöliakie

Glutenunverträglichkeit kann nur mit einer glutenfreien Diät bzw. Ernährungsweise behandelt werden. Heute bieten verschiedene Bäckereien und Hersteller glutenfreies Brot an. Die Glutenunverträglichkeit betrifft neben Weizen auch die Getreidearten Gerste, Roggen und Hafer. Beim Backen mit glutenfreiem Mehl wird der Weizenkleber als Bindemittel durch Zuführung von Johannisbrotkern- oder Guarkernmehl oder Pektin ersetzt.

Die Crashdiäten Lüge

Es gibt genug Menschen, die meinen auf ihre Linie achten zu müssen, es gibt wiederrum andere die adipös sind und wirklich aus gesundheitlichen Problemen abnehmen müssen. Dies sind in der Regel Menschen mit einem BMI (Body Mass Index) von mehr als 30.

10 Pfund in 10 Tagen mit der Super-Duper-Diät. Diese und andere Versprechen werden von den Werbetreibenden vorgegaukelt, als schneller Erfolg. Die einzigen welche damit Erfolg haben (und daran kräftig verdienen) sind die Werbeindustrie und die Hersteller dieser Diätprodukte.

Heimtückisch daran ist, dass die wenigsten dieser schnellen Kilo-weg-Diäten langfristig halten, was sie versprechen. Das kann rein biologisch gar nicht funktionieren, da der Körper anfangs lediglich Wasser abbaut. Das Fett, worum es eigentlich geht bleibt beim Abnehmversuch unangetastet. Ein echter Gewichtsabbau funktioniert ausschließlich mittel- und langfristig durch eine Ernährungsumstellung.

Wer langfristig Gewicht abbauen will kann dies nur durch ausreichend Sport, reduzierte Zufuhr an Kalorien über gesundes Obst und Gemüse. Vitamine, Mineralstoffe und Sport sind die Zauberwörter welche die Diätlüge entlarven.